Burcu Dogramaci, Günther Sandner (Hrsg.): Rosa und Anna Schapire. Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte und Feminismus um 1900

  • ISBN/EAN: 978-3-932338-87-8
  • Umfang: 288 S., zahlreiche (teils farbige) Abbildungen
    Einband: Kartoniert
    Format (T/L/B): 1.6 x 21.5 x 16 cm
    Gewicht: 579 g
    Erscheinungsdatum: 09.05.2017

  • Lieferzeit: 6 bis 10 Tage
  • Preis: 25,00 €
  • inkl. 7% USt., zzgl. Versand
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Beschreibung

Die aus Galizien stammenden jüdischen Schwestern Rosa (1874-1954) und Anna Schapire (1877-1911) sind heute nur wenigen bekannt.

DIe Kunsthistorikerin Rosa Schapire trat als enthusiastische Förderin expressionistischer Kunst ein, war passives Mitglied der Dresdner Künstlergruppe 'Brücke' sowie Mitbegründerin des 'Frauenbunds zur Förderung deutscher bildernder Kunst'.

DIe vielseitige Anna Schapire war Übersetzerin, Lyrikerin, Sozialwissenschaftlerin und politische Publizistin; zu ihren Arbeiten zählen Bücher über Tolstoi und Hebbel sowie der 'Abriß einer Geschichte der Frauenbewegung'.

Die von Burcu Dogramaci und Günther Sandner herausgegebene Doppelbiografie verschreibt sich nicht nur der Wiederentdeckung zweier politisch engagierter Feministinnen, sondern auch der erstmaligen Beleuchtung ihrer historischen Kontexte, wechselseitigen Beeinflussung und intellektuellen Profile.

Mit zwölf Beiträgen aus verschiedenen Fachrichtungen und Perspektiven setzt sich die von Burcu Dogramaci und ­Günther Sandner herausgegebene »intellektuelle Doppelbiografie« erstmals mit historischen Kontexten, Wechsel­be­­ziehungen und intellektuellen Profilen der vielseitigen Schwestern auseinander. Mit Texten von Leonie Beiersdorf, Heinrich Dilly, Burcu Dogramaci, Johanna Gehmacher, Ela Hornung-Ichikawa, Börries Kuzmany, Corinna Oesch, Olaf Peters, Günther Sandner, Ulrike Schneider und Parvati Vasanta.

Rezension

Rezension von Beate Hausbichler auf dieStandard:

Rosa und Anna Schapire waren Pionierinnen, trotzdem sind sie in Vergessenheit geraten. Vor allem Anna wird höchstens als Ehefrau von Otto Neurath erwähnt. Ein Buch will die Leistungen der Schwestern auf dem Gebiet der Sozialwissenschaft und für die Kunstgeschichte nun würdigen.

Wissenschafterinnen, Frauen, Jüdinnen: Den Schwestern Rosa und Anna Schapire wurde Anfang des 20. Jahrhunderts der Weg zu einer wissenschaftlichen Tätigkeit nicht leichtgemacht. Trotzdem konnten beide auf ihrem jeweiligen Gebiet wichtige Arbeit leisten, Rosa Schapire als Kunsthistorikerin und Sammlerin, Anna Schapire als Sozialwissenschafterin - um schließlich doch in Vergessenheit zu geraten. Vor allem der Name Anna Schapire fällt - wenn überhaupt - nur in Zusammenhang mit ihrem Ehemann, dem Wissenschaftstheoretiker Otto Neurath.

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