Elena Ferrante: Die Geschichte der getrennten Wege

  • ISBN/EAN: 978-3-518-42575-6
  • Neapolitanische Saga 3
    Originaltitel: Storia di chi fugge e di chi resta
    Übersetzt von: Karin Krieger 
    Umfang: 540 S.
    Einband: Gebunden
    Format (T/L/B): 3.7 x 21.5 x 13.7 cm
    Gewicht: 675 g
    Erscheinungsdatum: 28.08.2017

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Beschreibung

Es sind die turbulenten siebziger Jahre und die beiden inzwischen erwachsene Frauen. Lila ist Mutter geworden und hat sich befreit und alles hingeworfen - den Wohlstand, ihre Ehe, ihren neuen Namen - und arbeitet unter entwürdigenden Bedingungen in einer Fabrik. Elena hat ihr altes neapolitanisches Viertel hinter sich gelassen, das Studium beendet und ihren ersten Roman veröffentlicht. Als sie in eine angesehene norditalienische Familie einheiratet und ihrerseits ein Kind bekommt, hält sie ihren gesellschaftlichen Aufstieg für vollendet. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sie ständig an Grenzen gerät.

Ganze Welten trennen die Freundinnen, doch gerade in diesen schwierigen Jahren sind sie füreinander da, die Nähe, die sie verbindet, scheint unverbrüchlich. Würde da nur nicht die langjährige Konkurrenz um einen bestimmten Mann immer deutlicher zutage treten.

Rezension

Rezension von Doris Hermanns auf AVIVA-Berlin:

Das #Ferrantefever geht weiter: Im dritten Band der Neapolitanischen Saga ("Meine geniale Freundin" und "Die Geschichte eines neuen Namens") erzählt die Autorin, wie sich die Freundschaft der beiden erwachsenen Frauen trotz Entfernungen weiterentwickelt.

Das Warten hat vorläufig wieder ein Ende. Nach den ersten beiden Bänden geht es jetzt im dritten mit dem Erwachsenenleben der beiden Freundinnen weiter.

Italien in den 1970er-Jahren: Die Spannungen zwischen Kommunisten und Faschisten, die Ferrante anhand der BewohnerInnen des Rione und später auch in Florenz aufzeigt, nehmen zu. Neuigkeiten von den StudentInnenprotesten aus Paris dringen nach Italien, ebenso wie die Anfänge der Neuen Frauenbewegung. Für Elena, inzwischen eine gefeierte Schriftstellerin, ist es weiterhin wichtig, dass sie aus Neapel wegkommen und dem dortigen Leben entfliehen kann. Erst später in einem Rückblick wird sie erkennen: "Der Rione verweist auf die Stadt, die Stadt auf Italien, Italien auf Europa, Europa auf den Planeten. Und heute sehe ich das so: Nicht der Rione ist krank, nicht Neapel, die ganze Erde ist es, das Universum ist es, oder die Universen." Aber erst einmal übt sie sich weiterhin in der "Kunst, den wahren Zustand der Dinge vor anderen und vor sich selber zu verbergen."

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