Isabel Rohner, Rebecca Beerheide (Hrsg.): 100 Jahre Frauenwahlrecht. Ziel erreicht - und weiter?

  • ISBN/EAN: 978-3-89741-398-6
  • Umfang: 199 S.
    Einband: Kartoniert
    Format (T/L/B): 1.8 x 21 x 13.6 cm
    Gewicht: 291 g
    Erscheinungsdatum: 14.06.2017

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  • Preis: 18,00 €
  • inkl. 7% USt., zzgl. Versand
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Beschreibung

Im November 1918 erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Was verbinden Frauen hundert Jahre später mit diesem Erfolg? Generationen hatten dafür gekämpft. Der Widerstand seitens der Gegner der Frauenbewegungen war immens, der Glaube an die Minderwertigkeit von Frauen hielt sich hartnäckig. Viele Aktivistinnen sahen die Erlangung der politischen Gleichberechtigung von Männern und Frauen als ihre Lebensaufgabe - viele wurden enttäuscht und erlebten die Einführung nicht mehr.

Welche Bedeutung hat das Frauenwahlrecht für sie und wie gehen sie damit um in Zeiten erstarkender rechter Gruppierungen und Parteien, die erzkonservative Frauen- und Familienbilder propagieren und ihre antifeministische Haltung kaum verbergen?

Die Literaturwissenschaftlerin Isabel Rohner und die Journalistin Rebecca Beerheide haben Frauen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien gefragt. Herausgekommen ist ein vielfältiges Buch voller persönlicher Einblicke.

Rezension

Rezension von Yvonne de Andrés auf AVIVA-Berlin:

Schluss mit den Trippelschritten. Im November 1918 erhielten die Frauen gegen heftige Wiederstände das aktive und passive Wahlrecht. Eine feministische Emanzipationsgeschichte, ein leidenschaftlicher Prozess, der hartnäckig und zäh bis heute weitergeführt wird. Ein perspektivenreiches und politisch brandaktueller Sammelband mit Beiträgen von einflussreichen Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

"Das Jubiläum bedeutet mir viel. Diese 100 Jahre - dass wir überhaupt dieses Jubiläum heute feiern können - haben sehr, sehr lange auf sich warten lassen. In diesen 100 Jahren sind wir auch einige Male zurückgefallen, insbesondere im Nationalsozialismus und den Krieg." führt Dr. Rita Süssmuth in ihrem Beitrag aus. Ihr ist es besonders wichtig, an Elisabeth Selbert, die "Mutter des Grundgesetzes" zu erinnern, die mit Hilfe von außerparlamentarischen Frauenverbänden und der Öffentlichkeit 1949 darum kämpfte, den Artikel 3 im Grundgesetz zu verankern: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." Erst 1994 folgten die Ergänzung und das Bekenntnis zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen. "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Die beiden Herausgeberinnen, Journalistin Rebecca Beerheide und Literaturwissenschaftlerin Dr. Isabel Rohner, fragen nach: "Was verbinden Frauen hundert Jahre später mit diesem Erfolg?" Denn das Frauenwahlrecht ist nicht einfach vom Himmel gefallen. Das Wahlrecht wurde von Frauen ersehnt, eingefordert und erkämpft.

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