Jack Urwin: Boys don't cry. Identität, Gefühl und Männlichkeit

  • ISBN/EAN: 978-3-96054-042-7
  • Nautilus Flugschrift
    Originaltitel: Man Up
    Übersetzt von: Elvira Willems 
    Umfang: 232 S.
    Einband: Kartoniert
    Format (T/L/B): 2 x 20.9 x 12.5 cm
    Gewicht: 295 g
    Erscheinungsdatum: 01.03.2017

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Beschreibung

"Hier ist es endlich, das brillante, persönliche, nicht-einmal-sexistische Buch des Jahrtausends über Männlichkeit und Politik, auf das die Welt gewartet hat." Laurie Penny

Männer weinen nicht. Sollten sie aber, denn sie haben allen Grund dazu: Starre Männlichkeitsbilder beherrschen noch immer die Identifikationsangebote - sei es in Erziehung, Beruf, Werbung oder Mainstream-Medien. Stark, unbesiegbar, wild und immer auf der Gewinnerspur sollen Männer sein, ob sie wollen oder nicht.

Jack Urwin hat genug davon. Es reicht ihm nicht, dass der starke Mann heute auch mal weinen oder Elternzeit nehmen darf, sondern er fragt, warum Männer überhaupt stark sein müssen. Warum messen wir Menschen noch immer an Stereotypen, wo es uns ohne doch viel besser ginge? Dieses Buch ist der Beginn einer längst überfälligen Debatte darüber, wie eine positive, moderne Männlichkeit aussehen kann und wie wir dahin gelangen können, sie zu leben.

Unter anderem ausgelöst vom frühen Tod seines Vaters hat Jack Urwin 2014 den weltweit viel beachteten Essay "A Stiff Upper Lip Is Killing British Men" im VICE Magazine veröffentlicht, dessen Themen er hier fortführt. Von der Mob-Mentalität, wie sie bei Fußballspielen und in Fight Club zur Schau gestellt wird, bis zu unseren Großvätern, die aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrten, ohne je gelernt zu haben, über ihre Gefühle zu sprechen, untersucht Urwin, wie der Mythos der Maskulinität entstanden ist und warum er toxisch, ja tödlich ist. Warum tun wir uns trotzdem so schwer damit, diese fragwürdigen Ideale hinter uns zu lassen?

Teils Essay, teils persönliches Manifest, ist "Boys don't cry" eine witzige und scharfe Auseinandersetzung mit toxischer Maskulinität und ihren Folgen - und ein Plädoyer für einen anderen Umgang miteinander.

http://www.book2look.de/book/9783960540427(fembooks.de)

Rezension

Rezension von Francesco Giammarco auf Spiegel-Online:

Sexismus tut auch Männern weh - das schreibt Jack Urwin in seinem Buch "Boys don't cry". Darin setzt er sich mit den Ursprüngen und Gefahren moderner Männlichkeit auseinander. Ein Treffen.

Es war kurz vor Jack Urwins zehntem Geburtstag: Sein Vater saß mit einer schweren Erkältung zu Hause und konnte nicht zur Arbeit gehen. "Wie geht's dir, Dad?", fragte Jack. "Besser", sagte sein Vater, stand auf und ging ins Badezimmer, wo er starb.

Urwins Vater war 51 Jahre alt, als er einer Herzattacke erlag. Bei der Obduktion fanden Ärzte Narbengewebe auf seinem Herzen. Er musste schon früher einmal einen Infarkt gehabt haben. Seine Familie wusste davon nichts. Kurze Zeit später fand Jacks Mutter ein rezeptfreies Medikament in der Jackentasche ihres Mannes. Der Vater hatte seiner Familie nicht nur seine gesundheitlichen Probleme verschwiegen, er war nicht einmal zum Arzt gegangen, um sich Hilfe zu holen.

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