Julia Korbik: Stand Up. Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene

  • ISBN/EAN: 978-3-95403-044-6
  • Auflage 2/2016
    Umfang: 413 S.
    Einband: Kartoniert
    Format (T/L/B): 2.5 x 23.4 x 16.6 cm
    Gewicht: 841 g
    Erscheinungsdatum: 30.11.2016

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Beschreibung

Wer heute jung ist, kriegt Gänsehaut, wenn das Wort Feminismus fällt. Feminismus bedeutet Achselhaare, Kampflesben, Männerhasserinnen und schlechte Laune. Frauen können heutzutage Bundeskanzlerin werden, also wozu brauchen wir noch Feminismus?

Die Antwort ist ganz einfach: Wir sind von echter Gleichberechtigung immer noch meilenweit entfernt. Solange Heidi Klum ihre dressierten Models vorführt, solange Mädchen denken, es sei wichtiger hübsch als schlau zu sein, solange die Zahl der Schönheitsoperationen weiter wächst, solange Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen als Männer - solange sind wir nicht am Ziel.

Ausgezeichnet mit 'Die schönsten deutschen Bücher, Stiftung Buchkunst, Kategorie Wissenschaftliche Bücher', 2015.

Inhaltsbeschreibung der Ausgabe von 2014:

Noch ein Buch zum Thema Feminismus? Nein, wir haben das erste Buch für die junge Generation, das wirklich informieren und aufklären will, über die Geschichte und die Gegenwart des Feminismus, ohne Bauchnabel-Perspektive und Selbstbespiegelung, das erste Buch für junge Frauen um die 20, die gerade von der Schule kommen und denen (scheinbar) die Welt offen steht. Es ist ein Reiseführer durch den Feminismus-Dschungel, ein Aufklärungsbuch voller Fakten und Daten, Interviews und Popkultur-Tipps mit Infografiken und Illustrationen, ein Buch, das den jungen Frauen zeigen soll, wo wir heute stehen und was es noch zu tun gibt.

Lässig und humorvoll klärt Julia Korbik, was das eigentlich ist, Feminismus. Wie er das eigene Leben verbessern kann und das von Frauen und Männern im Allgemeinen. Korbik stellt Feministinnen und Feministen vor, von deutschen Aktivistinnen über britische Autorinnen bis hin zu amerikanischen Regisseuren. Sie gibt Musik- und Serientipps, analysiert Sexismus-Typen und zeigt, dass Feminismus für jeden und jede etwas ist. Egal, ob man Turnschuhe trägt oder High Heels, Ballett mag oder Rugby. Stand Up ist ein cooles, radikales Manifest für den Feminismus, hier können Anfänger einsteigen und Fortgeschrittene noch Neues finden und Altbewährtes wiederentdecken.

Julia Korbik hat ein cooles, radikales Manifest für junge Frauen geschrieben, denn sie sind es, die die Welt verändern.

Ihr Buch, bestehend aus Text, bunten Bildern und Illustrationen, zeigt, wie wichtig es ist, dass wir jetzt nicht einschlafen, sondern aufwachen, damit es nicht erst in hundert Jahren Gleichberechtigung gibt, sondern ein bisschen früher.

»Das Buch liefert alle Basics rund um das Thema ... Korbiks witzig-ironischer Plauderton macht die Beschäftigung mit Feminismus zu einer unterhaltsamen Angelegenheit ... Stand Up macht vor allem Feminismus-Neulingen Mut.« 
- Missy Magazine -

Presse/Rezensionen

Rezension auf dem Blog This is Jane Wayne:

Der einzige Ort, an dem im Jahr 2014 tatsächlich völlige Gleichberechtigung herrscht, ist wohl das stille Kämmerlein, in dem sämtliche Männer und Frauen, die Feminismus persönlich für überholt, unsinnig und fürchterlich halten, die Köpfe zusammen stecken und mit den Augen rollen. Genau jene Damen und Herren sagen zum Beispiel Dinge wie "Vermutlich wird man nur Feministin, weil man hässlich ist oder Männer hasst". Oder: "Ich verstehe gar nicht, was das Problem sein soll, mein Chef ist immer total nett zu mir". Trotz der neuen Feminismus-Welle, die es mitunter durch Tavi Gevinson, Grimes oder Lena Dunham auf den Popkultur-Olymp geschafft hat, scheint die Mehrheit noch immer auf dem Schlauch zu stehen. Wie sooft mangelt also ganz offensichtlich an Aufklärung. An Personen, die nicht unbedingt in dem Ausmaß einer Alice Schwarzer über die Bildschirme zischen, um Missionsarbeit zu betreiben, sondern an Mädchen und Frauen, die sind wie du, ich und wir, an Persönlichkeiten, mit denen wir uns identifizieren können, denen wir uneingeschränkt und gerne zuhören, während sie uns erklären, warum es längst nicht ausreicht, sich auf Omas Lorbeeren auszuruhen. Es gibt nämlich noch einiges zu tun.

Julia Korbik könnte dieser jemand sein. "Das Kompliment, sie mache Liegestütze so gut wie ein Junge, fand sie schon in der Schulzeit daneben", heißt es. Jetzt hat die 26-jährige ihr erstes Buch veröffentlicht: "Stand Up - Feminismus für Fortgeschrittene und Anfänger".

Aktuell befinde ich mich erst auf Seite 34, so viel sei vorweg zugegeben. Allerdings kann ich schon jetzt behaupten, dass "Stand Up" womöglich das beste und nahbarste Buch sei wird, das ich jemals zum gegebenen Thema in den Händen hielt. Tonalität, Attitüde, Idee und Umsetzung sind so auf den Punkt, dass ich Julia am liebsten schon nach dem kurzen Überfliegen des Kapitels "Feminismus? Nein Danke - Das Problem mit dem Image" angerufen hätte, um mich höchst persönlich als eine ihrer neuestem Anhängerinnen zu outen

» weiter lesen auf thisisjanewayne.com


Rezension auf dem Blog Ninia Lagrande:

In regelmäßigen Abständen erscheinen Bücher über den (neuen) Feminismus - manche finden ihn super, andere wiederum nicht. Manche sehen gar die Männer in ihrer Gesamtspezies bedroht und wieder andere schreiben sich in wissenschaftliche Wortrage.

Julia Korbik, Journalistin und Feministin, hat jetzt auch ein Buch veröffentlicht: "Stand up! - Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene". Der Titel ist auch schon das einzige, was ich in diesem Post bemängeln werde: Ich hätte es besser gefunden, wenn auf dem Titel "für Anfänger_innen" gestanden hätte (oder mit Sternchen, as you like). Denn gerade bei einem Buch über Feminismus erwarte ich eine gendergerechte Sprache (die aber im Buch konsequent durchgezogen wird, soweit ich das überlicken konnte).

Ansonsten: Knallerding! Im Ernst! Ich habe lange kein so großartiges Buch gelesen und stimme da völlig mit Nike überein, die ebenfalls eine komplett euphorische Rezension geschrieben hat.

Julia rollt die Geschichte des europäischen und US-amerikanischen Feminismus von hinten auf, erzählt von den Suffragetten, erklärt die verschiedenen "Wellen" des Feminismus und was es mit dem Ausdruck "what about teh menz" auf sich hat. Die Texte werden immer wieder durch Kurzporträts bekannter Feminist_innen of all time unterbrochen - inklusive toller Zitate derjenigen, die ich mir gerne alle an die Wand tackern würde. Mir aus meiner Timeline bekannte Menschen, wie Merle Stöver oder Julia Schramm erklären, was für sie Feminismus bedeutet und beantworten Julias "5 feministische Fragen". Gerade die Interviews und verschiedenen Porträts zeigen, wie unterschiedlich Feminismus ist und war. Und wie viele unglaublich coole Menschen sich selbst als Feminist_innen bezeichnen.

» weiter lesen auf ninialagrande.blogspot.de


Rezension von Philippa Schindler auf AVIVA-Berlin:

Von wegen alles erreicht. In einem glühenden Manifest räumt die 26-jährige Journalistin und Autorin mit verstaubten Klischees auf und macht klar, wie dringlich feministische Anliegen auch heute sind.

Angela Merkel regiert nun schon in der dritten Legislaturperiode, Ursula von der Leyen herrscht über das Militär und drei der fünf einflussreichsten Polit-Talkshows im Fernsehen werden von Frauen moderiert. Wer braucht da noch Feminismus? "Wir alle!", plädiert Redakteurin und Kolumnistin Julia Korbik in ihrem Einführungsbuch "Stand Up! Feminimus für Anfänger und Fortgeschrittene" - schließlich sieht die Realität hinter dem "Showroom-Feminismus" noch immer deutlich anders aus.

"Das verfluchte F-Wort"

Geschlechtergerechtigkeit? Eine Gesellschaft, frei von Sexismus und patriarchalen Machtstrukturen? Auch 2014 kann davon noch lange keine Rede sein. Immerhin bekommen Frauen auch weiterhin rund 22 Prozent weniger Lohn und sind mit gerade einmal drei bis acht Prozent in den Führungsetagen absolut unterrepräsentiert. Ganz zu schweigen von diversen Diskriminierungsformen, denen viele Frauen in ihrem Alltag ausgesetzt sind, auf der Straße, beim Einkaufen und im Café.

Warum junge Menschen heute dennoch "Pickel und Gänsehaut [bekommen], wenn das Wort Feminismus fällt" und wie es überhaupt dazu kam, dass eine politische Bewegung für Freiheit und Selbstbestimmung so uncool wurde - darauf hat Autorin Julia Korbik eine plausible Antwort gefunden: Der Feminismus hat ein Image-Problem. Und zwar völlig zu Unrecht. Denn die feministische Gegenwart ist sehr viel bunter, als es die medial inszenierten Alternativen von Alice Schwarzer bis zum Staatsfeminismus à la Ursula von der Leyen suggerieren.

» weiterlesen auf AVIVA-Berlin.de


Weitere Presse

"Stand Up. Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene" wurde außerdem am 3. Juni im WDR, am 4. Juni auf WDR5, am 1. Juni auf rbb, am 3. Juni von dieStandard.at und in der Maiausgabe der active beauty besprochen:

"Radikal und cool - Julia Korbik ist zu Gast auf dem West ART Sofa - Kernthesen, knackige Zitate, Feminismus für heute, Feminismus für alle, und alles in STAND UP" (WDR WestART, Das Kulturmagazin des WDR Fernsehen)

"Die 26-jährige Autorin Julia Korbik schreibt ein neues Handbuch des Feminismus. (...) Korbik gibt viele Antworten und präsentiert jede Menge Vorbilder aus der heutigen Popkultur." (WDR5, Scala, 4.6.14, Live-Gespräch)

"großartige Einführung in das Thema Feminismus ... voller kluger Ideen, ein Buch, das richtig Mut und Spaß macht!" (radioeins, rbb, Die Literaturagenten, 1.6.14)

"bietet einen Überblick über wichtige feministische Debatten, Begriffserklärungen (von Antifeminismus bis Zine) oder stellt feministische Frauen und Männer vor, die zwar einer breiteren Öffentlichkeit nicht bekannt sind, aber einiges vorzuweisen haben." (dieStandard.at, 3.6.14, Interview mit Julia Korbik)

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