Neue Rezensionen zu feministischer Literatur

01.08.2017 17:58 | Rezensionen

Folgende lesenswerte Rezensionen zu feministischen und emanzipatorischen Sachbüchern und Belletristik wurden in der letzten Zeit veröffentlicht:

 

Sachbücher und Belletristik:

Liv Strömquist: Der Ursprung der Welt

Liv Strömquist: Der Ursprung der Welt


Als ich zuletzt über Vaginaltraining schrieb, wurde mir der Comic "Vom Ursprung der Welt" der Künstlerin Liv Strömquist wärmstens an das Herz gelegt - Grund genug, sich das Buch gleich zu bestellen - und hier zu rezensieren. Der Titel geht zurück auf das weltberühmte Gemälde "Der Ursprung der Welt" des französischen Künstlers Gustave Courbet von 1866, das eine Vulva zeigt und verspricht nicht zu viel.

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Luisa Stömer, Eva Wünsch: Ebbe & Blut....

Luisa Stömer, Eva Wünsch: Ebbe & Blut. Alles über die Gezeiten des weiblichen Zyklus


Anhand von circa 80 großartigen Illustrationen sowie Collagen und auf 240 künstlerisch-informativ gestalteten Seiten beleuchten die beiden Freundinnen und Grafikerinnen das Tabu-Thema Menstruation und huldigen dem weiblichen Zyklus. Ebbe & Blut, ihre Bachelorarbeit, wurde mehrfach ausgezeichnet.

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Barbara Duden: Der Frauenleib als öffentlicher Ort -...

Barbara Duden: Der Frauenleib als öffentlicher Ort - vom Missbrauch des Begriffs Leben


Frauenkörper werden kontrolliert, Frauen wird die Selbstbestimmung über ihre Körper genommen. Nirgendwo wird das deutlicher als am Umgang mit dem Recht auf Abtreibung. Frauen wird es verwehrt, selbst zu bestimmen, was mit ihren Körpern geschieht, und das systematisch.

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Burcu Dogramaci, Günther Sandner (Hrsg.): Rosa und...

Burcu Dogramaci, Günther Sandner (Hrsg.): Rosa und Anna Schapire. Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte und Feminismus um 1900


Rosa und Anna Schapire waren Pionierinnen, trotzdem sind sie in Vergessenheit geraten. Vor allem Anna wird höchstens als Ehefrau von Otto Neurath erwähnt. Ein Buch will die Leistungen der Schwestern auf dem Gebiet der Sozialwissenschaft und für die Kunstgeschichte nun würdigen.

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Emily Witt: Future Sex. Wie wir heute lieben. Ein...

Emily Witt: Future Sex. Wie wir heute lieben. Ein Selbstversuch


Emily Witt ist Journalistin, sie schreibt unter anderem für die New York Times und den New Yorker. Sie hat sich mit ihrem ersten Buch eine ehrgeizige Aufgabe vorgenommen: sie will den zukünftigen Sex insbesondere der Frauen untersuchen. Sie beschäftigt sich mit Online-Dating, Hardcore-Pornos, Polyamorie und dem Burning Man und das alles tut sie als weiße, privilegierte Frau in den USA, deren hippe Freunde in San Francisco bei Google arbeiten und für die der Burning Man der Inbegriff von Freiheit und Selbstfindung ist.

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Chimamanda Ngozi Adichie: Liebe Ijeawele. Wie unsere...

Chimamanda Ngozi Adichie: Liebe Ijeawele. Wie unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden


Chimamanda Ngozi Adichie gehört zu den wichtigsten feministischen Stimmen unserer Zeit. Mit dem Buch "Dear Ijeawele, or A Feminist Manifesto in Fifteen Suggestions", erschienen bei Random House und als deutsche Übersetzung unter dem Titel "Liebe Ijeawele. Wie unsere Töchter zu selbstbestimmten Frauen werden" beim S. Fischer Verlag, knüpft in seiner Bedeutung an Chimamandas bekanntesten Text "We should all be feminists an".

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Nahid Shahalimi: Wo Mut die Seele trägt. Wir Frauen...

Nahid Shahalimi: Wo Mut die Seele trägt. Wir Frauen in Afghanistan


Als Nahid Shahalimi in den 1970er Jahren in Kabul auf die Welt kam, herrschte dort das "Goldene Zeitalter": Mädchen studierten, arbeiteten und bewegten sich frei. Die 1980er Jahre veränderten alles und sie floh mit 12 Jahren aus Afghanistan, studierte in Kanada und lebt heute in Deutschland. Ihre Heimat Afghanistan konnte sie dennoch nicht vergessen und so reiste sie fast drei Jahre lang durch das zerissene Land auf der Suche nach den Frauen.

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Rebecca Solnit: Wenn Männer mir die Welt erklären

Rebecca Solnit: Wenn Männer mir die Welt erklären


Rebecca Solnits wunderbares Buch "Men explaining things to me" ist endlich in deutscher Übersetzung bei btb/Randomhouse unter dem Titel "Wenn Männer mir die Welt erklären" erschienen. Es ist eine Sammlung analytischer Essays rund um die Themen Alltagssexismus und sexuelle Gewalt.

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Doris Anselm: und in dem Moment holt meine Liebe zum...

Doris Anselm: und in dem Moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus


Doris Anselms Debüt ist ein Erzählband, in dem die zurückschlagende Liebe zwar nicht das Leitmotiv, aber eine von vielen kraftvollen Formulierungen ist - neben einem Blick, der sich auf einem Tisch abstützt; einem Herz, das mit American Spirit ausgeräuchert werden soll; einem Satz wie eine Ladung Schrot, damit nicht genauer gezielt werden muss. Die sprachliche Form spielt eine zentrale Rolle. Jedes Detail, jeder Satz ist fein justiert.

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Mia Grau: Das Alphabet der traurigen Frauen

Mia Grau: Das Alphabet der traurigen Frauen


Der Melancholie versprechende Titel "Das Alphabet der traurigen Frauen" ist zugleich ernst und augenzwinkernd gemeint. Jeder der 26 Vierzeiler ist einem Frauennamen gewidmet. Manche Gedichte kommen etwas lahm rüber - so wie das Leben eben mitunter auch sein kann, mal geht das Metrum nicht auf, mal ist der Reim nicht astrein. Die Botschaft ist: Perfektion, piss off!

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Lea Schmid, Darla Diamond, Petra Pflaster u.a. (Hrsg.):...

Lea Schmid, Darla Diamond, Petra Pflaster u.a. (Hrsg.): Lookismus. Normierte Körper - Diskriminierende Mechanismen - (Self-)Empowerment


Das Buch aus der Reihe "Geschlechterdschungel" im Unrast Verlag setzt sich mit der Diskriminierungskategorie "Lookismus" auseinander. Anhand von Merkmalen wie Körpergröße, Gewicht oder sichtbaren Behinderungen zeigen die Autor*innen auf, wie sehr Menschen in unserer Gesellschaft abgewertet werden, wenn ihr Aussehen von der - vermeintlich gültigen - Norm abweicht.

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Assata Shakur: Assata: Eine Autobiographie

Assata Shakur: Assata: Eine Autobiographie


Assata Shakur ist die erste Frau auf der Liste der "meistgesuchten Terroristen" des FBI, für ihre Auslieferung sind zwei Millionen Dollar Belohnung ausgesetzt. Sie war Mitglied der Black Panther Party und der Black Liberation Army. 1977 wurde sie wegen Mordes an einem Polizisten verurteilt, obwohl die Beweislage mehr als dürftig war.

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Kajsa Ekis Ekman: Ware Frau. Prostitution,...

Kajsa Ekis Ekman: Ware Frau. Prostitution, Leihmutterschaft, Menschenhandel


"Ware Frau. Prostitution, Leihmutterschaft, Menschenhandel" ist die lang ersehnte deutsche Übersetzung von Ekmans bekanntem Buch "Being & Being Bought: Prostitution, Surrogacy & the Split Self" (im schwedischen Original "Varat och varan: prostitution, surrogatmödraskap och den delade människan").

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Chris Kraus: I love Dick

Chris Kraus: I love Dick


Diese Buchrezension kann ich nicht wie jede andere schreiben. "I love Dick" gehört zu den Büchern, die mein Leben verändert haben. Ich las es 2005 mit Anfang 20 und ich erinnere mich an jede der gefühlten Phasen, während des Lesens. Am Anfang nervte mich dieses überdrehte, hyperintellektuelle Pärchen, vor allem regte ich mich über Sylvére auf, diesen alten, selbstverliebten Mann, der sich in das neu entdeckte Begehren seiner Frau einmischte.

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Jack Urwin: Boys don\'t cry. Identität, Gefühl...

Jack Urwin: Boys don't cry. Identität, Gefühl und Männlichkeit


Sexismus tut auch Männern weh - das schreibt Jack Urwin in seinem Buch "Boys don't cry". Darin setzt er sich mit den Ursprüngen und Gefahren moderner Männlichkeit auseinander.

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Mithu M. Sanyal: Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens

Mithu M. Sanyal: Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens


In großen roten Buchstaben steht das Wort Vergewaltigung auf der Vorderseite des Buches. Auch der Blick hinein alarmiert: Der Titel des ersten Kapitels verheißt eine sogenannte "Triggerwarnung". Man erwartet Anrufungen an ein gesichtsloses Patriarchat, vielleicht Forderungen nach einer autoritären Law-and-Order-Politik oder viel Raum einnehmende Artikulationen von Machtlosigkeit und paternalistischen Annahmen.

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Margaret Atwood: Hexensaat

Margaret Atwood: Hexensaat


Die mehrfach international ausgezeichnete kanadische Autorin Margaret Atwood ("Der Report der Magd", "Die Geschichte von Zeb", "Moralische Unordnung", "Das Jahr der Flut") hat in ihrer Bearbeitung des Shakespeare Stücks "Der Sturm" die Handlung von einer Insel auf eine Art gesellschaftliche Insel verlegt: ein Gefängnis.

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Rana Foroohar: Makers and Takers. Der Aufstieg des...

Rana Foroohar: Makers and Takers. Der Aufstieg des Finanzwesens und der Absturz der Realwirtschaft


Der erste G20-Gipfel 2008 in Washington war die Antwort auf die globale Banken- und Finanzkrise. Nun fand in Hamburg ein G20-Gipfel mit einem US-Präsidenten statt, der den US-Banken mehr Freiheiten gewährt. Dagegen schreibt die angesehene US-Wirtschaftsjournalistin Rana Foroohar mit ihrem bereits vor Trumps Wahlerfolg geschriebenen Buch an und warnt vor einer neuen weltweiten Krise durch die unkontrollierte Ausweitung des Finanzwesens.

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Isabel Rohner, Rebecca Beerheide (Hrsg.): 100 Jahre...

Isabel Rohner, Rebecca Beerheide (Hrsg.): 100 Jahre Frauenwahlrecht. Ziel erreicht - und weiter?


Schluss mit den Trippelschritten. Im November 1918 erhielten die Frauen gegen heftige Wiederstände das aktive und passive Wahlrecht. Eine feministische Emanzipationsgeschichte, ein leidenschaftlicher Prozess, der hartnäckig und zäh bis heute weitergeführt wird. Ein perspektivenreiches und politisch brandaktueller Sammelband mit Beiträgen von einflussreichen Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

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Nadine Kegele: Lieben muss man unfrisiert. Protokolle...

Nadine Kegele: Lieben muss man unfrisiert. Protokolle nach Tonband


1977 erschien "Guten Morgen, du Schöne. Protokolle nach Tonband", Maxie Wanders Sammlung authentischer Alltagsgeschichten von Frauen aus der DDR. Vierzig Jahre später erneuert die Wiener Autorin Nadine Kegele das Experiment...

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Patsy l\'Amour laLove: Beißreflexe. Kritik an...

Patsy l'Amour laLove: Beißreflexe. Kritik an queerem Aktivismus, autoritären Sehnsüchten, Sprechverboten


Eine längst überfällige Zusammenfassung von kritischen und analytischen Texten in queerfeministischen Kontexten. Lesegenuss nicht nur für "weiße Privilegierte" sondern für alle, die sich gerne lustvoll in Debatten stürzen und auch (ab und an) mit Selbstkritik umgehen können.

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Unda Hörner: Ohne Frauen geht es nicht. Tucholsky...

Unda Hörner: Ohne Frauen geht es nicht. Tucholsky und die Liebe


"Es gibt keinen Erfolg ohne Frauen" schrieb Kurt Tucholsky in seinen "Schnipseln". Ob er damit auch seinen eigenen Erfolg als Journalist, Dichter und Schriftsteller meinte? Unda Hörner ("Berliner Luft - Pariser Leben") berichtet von den Frauen in seinem Leben, denen er Lieder und Gedichte schrieb, die ihn zu Romanfiguren inspirierten, die er liebte und bewunderte.

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Victoria Wolff: Die Welt ist blau. Ein Sommer-Roman aus...

Victoria Wolff: Die Welt ist blau. Ein Sommer-Roman aus Ascona


Der Roman der jüdischen Autorin ist nicht nur ein kurzweiliges Lesevergnügen, sondern auch ein historisches Portrait über Ascona, den "äußersten Vorort Berlins" der zwanziger und dreißiger Jahre. Der Roman erschien 1933 als Vorabdruck in der Neuen Zürcher Zeitung und 1934 erstmals in Buchform.

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Lizzie Doron: Sweet Occupation

Lizzie Doron: Sweet Occupation


Die in Tel Aviv und Berlin lebende Schriftstellerin (u.a. "Warum bist Du nicht vor dem Krieg gekommen?", "Das Schweigen meiner Mutter") führt ihren in "Who the Fuck Is Kafka?" begonnenen inneren und direkten Dialog weiter. Dass Frieden zwischen Israelis und Palästinensern möglich ist, fordert sie in "Sweet Occupation" ein, stellvertretend für ihre Protagonisten, die Combatants for Peace.

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Jasna Zajcek: Kaltland. Unter Syrern und Deutschen

Jasna Zajcek: Kaltland. Unter Syrern und Deutschen


Die Journalistin und Autorin ("Ramadan Blues", "Unter Soldatinnen") war mehrere Monate Deutschlehrerin für Geflüchtete in Sachsen. Den Alltag im Heim und dessen Missstände dokumentiert sie in ihrem Erfahrungsbericht "Kaltland" ebenso wie offenen Rassismus der Dorfbewohner_innen.

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Gitta Seiler: Die Frau im gelben Gewand / The Woman in...

Gitta Seiler: Die Frau im gelben Gewand / The Woman in the Yellow Dress


Mit intensiven Portraitfotografien und flüchtigen Momentaufnahmen gelingt es der Fotografin und Trägerin des Reinhart-Wolf-Preises für Fotografie, Gitta Seiler, eine neue Generation von jungen Chinesinnen in Peking abzubilden. Ein sozialkritisches Werk, das seine Kraft aus dem Alltäglichen zieht.

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Dorothy Parker: Denn mein Herz ist frisch gebrochen

Dorothy Parker: Denn mein Herz ist frisch gebrochen


Satire, Spitzfindigkeit, Spott - die scharfzüngige Dorothy Parker, geborene Rothschild, die erste weibliche Theaterkritikerin New Yorks, präsentiert sich zu ihrem 50. Todestag am 7. Juni 2017 mit ihren Gedichten in einer neuen deutschen Übersetzung.

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