Sandra Konrad: Das beherrschte Geschlecht. Warum sie will, was er will

  • ISBN/EAN: 978-3-492-05832-2
  • Umfang: 384 S.
    Einband: Gebunden
    Format (T/L/B): 3.3 x 22 x 14.7 cm
    Gewicht: 550 g
    Erscheinungsdatum: 01.12.2017

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Beschreibung

Psyche. Macht. Sex.

Sexualität ist mehr als nur Sex - es geht um Rollenzuschreibungen, Regeln und Rechte. Also wie frei, gleichberechtigt und sexuell selbstbestimmt sind Frauen im 21. Jahrhundert? Hat weibliche Sexualität sich emanzipiert oder lediglich maskulinisiert? Und wie viel wissen Frauen wirklich über ihre eigene sexuelle Identität? Was ist 'normal', und wer bestimmt das?

Um diese Fragen zu beantworten, stellt Sandra Konrad die Geschichte weiblicher Sexualität dar und entlarvt bis heute wirksame Geschlechterklischees. Dabei verbindet sie psychohistorische Erkenntnisse mit aktuellen Forschungsergebnissen aus der Sexualwissenschaft und zahlreichen Interviews mit jungen Frauen, die zeigen, wie unbewusste Rollenvorgaben auch heute noch das Geschehen im Schlafzimmer prägen.

» Interview mit der Autorin

Rezension

Rezension bei Deutschlandfunk Kultur:

Schönheitsoperationen für elfjährige Mädchen. Verschleppte, zur Prostitution gezwungene Frauen. Verstümmelungen, Prügel und Verachtung weltweit. In ihrem neuen Buch "Das beherrschte Geschlecht - Warum sie will, was er will" trägt die Psychologin Sandra Konrad eine beklemmende Bestandsaufnahme der Lage der Frau im frühen 21. Jahrhundert zusammen.

In drei großen Teilen - weibliche Lust und männliche Normen, Pornografie und Prostitution, sexualisierte Gewalt - geht es um die zahllosen Formen der Kontrolle und Unterdrückung, die das durchziehen, was wir heute als Sexualität bezeichnen. Spannend an diesem Buch ist vor allem, dass Sandra Konrad es - von Exkursen in das misogyne, aber unsere Wahrnehmungen noch heute prägende 19. Jahrhundert abgesehen ? intensiv auf aktuelle Entwicklungen ausrichtet.

So hat sie mit vielen sehr jungen Frauen gesprochen - und was die über ihre ersten sexuellen Erfahrungen erzählen, kann einer Frau 30 Jahre nach dem Beginn der zweiten Frauenbewegung nur die Tränen in die Augen treiben: Der internetgestählte, pornografische Blick überlagert inzwischen jede erotische Erfahrungsmöglichkeit. Hauruck-Vorstellungen von männlicher Lust werden zum Maßstab dessen, was Mädchen meinen, sexuell schon beim ersten Mal leisten zu müssen.

» weiterlesen auf deutschlandfunkkultur.de

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