Alex Gino: George

Artikelnummer: 978-3-7373-4032-8

George ist zehn Jahre alt, geht in die vierte Klasse, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften, die sie vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder versteckt. Jeder denkt, dass George ein Junge ist. Fast verzweifelt sie daran. Denn sie ist ein Mädchen!

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Sei, wer du bist!

George ist zehn Jahre alt, geht in die vierte Klasse, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften, die sie vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder versteckt. Jeder denkt, dass George ein Junge ist. Fast verzweifelt sie daran. Denn sie ist ein Mädchen! Bisher hat sie sich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu sprechen. Noch nicht einmal ihre beste Freundin Kelly weiß davon. Aber dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt. Und George will die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. Als George und Kelly zusammen für die Aufführung proben, erzählt George Kelly ihr größtes Geheimnis. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen.'George' erzählt einfühlsam und unprätentiös vom Anderssein und ermutigt, den eigenen Weg zu gehen.

Der erste Kinderroman zum Thema Transgender, der auch ältere Leser fesseln wird und der die Botschaft vermittelt: Sei, wer du bist!


Autor*in / Hrsg.: Alex Gino
Kinderbuch zu: Geschlechtsidentitäten
Details: Übersetzt von: Alexandra Ernst
Umfang: 208 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.1 x 21 x 13.3 cm
Gewicht: 320 g
Lesealter: 10+
Erscheinungsdatum: 25.08.2016

Interview von Carolin Haentjes mit Alex Gino bei Missy Magazine:

Es waren einmal: Aschenputtel, Rapunzel, das tapfere Schneiderlein und der eiserne Heinrich. Die Mädchen waren brav und schön, die Jungs klug und tapfer, und sie alle waren weiß und hetero. Und weil diese Stereotype nie gestorben sind, leben sie noch heute: in Film, Fernsehen, Werbung und vor allem in der Kinder- und Jugendliteratur. Gerade wegen ihres "pädagogischen Werts" wird in Büchern für Kinder und Jugendliche in aller Regel eine normierte "Idealwelt" dargestellt: Da bestehen Familien nur aus heterosexuellen Eltern-(Ehe-)Paaren mit ein oder zwei Kindern. Fast immer entsprechen die auftretenden Charaktere körperlichen Normen und haben keinen Migrations-, stattdessen einen Mittelschichtshintergrund. Für die Lebenswelten von People of Color, Menschen mit Behinderungen, mit Krankheiten oder mit Abhängigkeiten oder auch Identitäten jenseits der zweigeschlechtlichen Norm gibt es da wenig Raum - von schuldbewusst eingefügten Quotenauftritten einmal abgesehen.

Aber seit Kurzem erobern vor allem Geschichten mit genderqueeren Charakteren und Themen einen Platz in der Kinder- und Jugendliteratur. Alex Ginos Buch "George" ist so ein Beispiel. "George", das ist, wie alle die neunjährige Melissa nennen. Bei der Theateraufführung am Ende des Schuljahrs will sie unbedingt die weibliche Hauptrolle spielen, damit die Welt, allen voran ihre Mutter, endlich sieht, dass sie kein Junge ist. Sondern ein Mädchen.

Die englischsprachige Presse feierte "George" wie kaum ein anderes Kinderbuch mit Transgenderthemen zuvor. Tim Federle beispielsweise bezeichnete das Buch in der "New York Times" als "maybe the most right-now book imaginable". Dank Alex Gino können wir einer Neunjährigen begegnen, die von der Welt isoliert ist, weil sie nicht sein darf, wie sie ist. Die aber dafür kämpft, es sein zu können.

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