Ali Smith: Von Gleich zu Gleich

Artikelnummer: 978-3-630-87311-4

Ein faszinierender, ungewöhnlicher Liebesroman voller Rätsel und raffinierter Spiegelungen: Die Geschichte von Amy und Ash, einer Engländerin und einer Schottin, deren Begegnung in jungen Jahren so intensiv ist und so dramatisch endet, dass sie ihr ganzes späteres Leben bestimmt.

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Eine Engländerin und eine Schottin - kann das gehen?

Ein faszinierender, ungewöhnlicher Liebesroman voller Rätsel und raffinierter Spiegelungen: Die Geschichte von Amy und Ash, einer Engländerin und einer Schottin, deren Begegnung in jungen Jahren so intensiv ist und so dramatisch endet, dass sie ihr ganzes späteres Leben bestimmt.


Autor*in / Hrsg.: Ali Smith
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Weitere Informationen: Originaltitel: Like
Übersetzt von: Silvia Morawetz
Umfang: 368 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.6 x 22 x 14.5
Gewicht: 608 g
Erscheinungsdatum: 08.10.2013

~ LESEPROBE ~

Rezension von Britta Meyer auf AVIVA-Berlin.de:

Von der Autorin des mit dem Whitbread Award ausgezeichneten Romans "Die Zufällige". Wer ist diese Amy Shone, die Engländerin, die mit ihrer kleinen Tochter Kate zurückgezogen in einem schottischen Trailer Park lebt? Sie erzählt nichts von ihrer Vergangenheit, sie kann weder lesen... noch schreiben und schlägt sich trotz ihrer wohlhabenden Familie am Rande des Existenzminimums durch.

Immer auf der Hut, scheint sie ständig etwas zu erwarten, vor dem sie und Kate fliehen müssen. Wie der Anruf eines Magazins, das sie gerne zu ihrer früheren Freundschaft mit einer der beliebtesten Kinogrößen des Landes interviewen würde - und Amy in Panik versetzt.

Zur selben Zeit sortiert sich eine andere junge Frau durch alte Briefe, Tagebücher und Fotos ihrer Teenagerzeit hindurch. Aisling McCarthy, für FreundInnen Ash, ist eine erfolgreiche Schauspielerin und war einst Amy´s unscheinbare beste Freundin und engste Vertraute, seit diese mit ihrer englischen Familie in Ashs erstickendem schottischen Provinzdorf aufgetaucht war.

"Dann saß da Amy, oben auf einem Baum. Als ich die Augen aufschlug, saß sie da und sah auf mich herunter.
In einem Ton wie direkt aus allen Klassikreihen des BBC, die ich sonntagnachmittags je im Fernsehen gesehen hatte, wie aus allen Jane-Austen- und Virginia-Woolf-Büchern, die ich je gelesen hatte, sagte sie:
'Das errätst du nie. Ich habe gerade etwas Wunderschönes gesehen. Grad eben hat ein Schmetterling aus deinem Augenwinkel getrunken. Nymphalis io. Die sind so weit nördlich ziemlich selten.' "


Etwas Furchtbares ist zwischen den beiden geschehen, etwas, das immer im Hintergrund der Erzählung lauert, fast greifbar scheint.
Nach ihrem Schulabschluss fügte sich Amy nahtlos in die elitäre AkademikerInnenwelt von Cambridge ein. Hier gehörte sie hin und hier stieg sie schnell zum charismatischen, unnahbaren Star des Campus' auf. Ihr Intellekt war regelrecht einschüchternd - als eine der jüngsten DozentInnen, die je in Cambridge gelehrt haben, war sie bereits eine Koryphäe der Philologie, ihre StudentInnen verehrten sie für ihre brillianten Analysen von Symbolen, Text, Zeichen, Subtext und Metaebenen. Wie konnte diese Frau jemals das Lesen verlernen?

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