Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen. aber wissen sollten

Artikelnummer: 978-3-446-26425-0

Warum es so schwer ist, über Rassismus zu sprechen - Alice Hasters beschreibt, was es bedeutet, heute als Schwarze Frau in Deutschland zu leben.

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Warum es so schwer ist, über Rassismus zu sprechen - Alice Hasters beschreibt, was es bedeutet, heute als Schwarze Frau in Deutschland zu leben.

"Aber wo kommst du wirklich her?", "Darf ich deine Haare anfassen?" und "Schokobabys sind so niedlich" - rassistische Gedanken sitzen tief. Darüber müssen wir reden. Alice Hasters beschreibt, was es bedeutet, heute als Schwarze Frau in Deutschland zu leben. Warum nicht nur Skinheads mit Springerstiefeln Rassisten sein können, was man gegen eigene blinde Flecken tut und wie ein offener Umgang miteinander aussieht, das beschreibt sie in diesem Buch.

Autor*in / Hrsg.: Alice Hasters
politische Themen: Rassismus & kulturelle Hegemonie
weitere Themen: Schwarze Frauen
Details: Einbandart: Paperback
Umfang: 208 S.
Format (T/L/B): 2.1 x 21 x 13.5 cm
Gewicht: 321 g
Erscheinungsdatum: 23.09.2019
Rezension von Anna von Rath auf kritisch-lesen:

"Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten" heißt das im September 2019 veröffentlichte Buch der Journalistin und Podcasterin Alice Hasters. Der Titel erinnert an das im Frühjahr 2019 in der deutschen Übersetzung erschienene, sehr erfolgreiche Buch "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche" von Reni Eddo-Lodge. Inhaltlich ähneln sich die beiden Bücher insofern, als sie die Alltagserfahrungen von Schwarzen Menschen innerhalb rassistischer Strukturen mehrheitlich weißer Gesellschaften thematisieren. Die Bücher beziehen sich dabei ganz konkret auf den Kontext der jeweiligen Autorin, in Hasters Fall Deutschland und bei Eddo-Lodge das Vereinigte Königreich. Hier soll es zwar in erster Linie um Hasters Buch gehen, aber es ist wichtig anzuerkennen, dass Rassismus von kontextspezifischen Geschichten geprägt ist und der Diskurs in den jeweiligen Ländern relativ unterschiedlich geführt wird. Eins ist klar: Es gibt Rassismus in Europa - auch wenn viele das gerne verneinen - und die Autorinnen sind sich einig, dass sich vor allem weiße Menschen in ihren jeweiligen Heimatländern deutlich besser informieren sollten.

Hasters merkt gleich zu Beginn ihres Buches an, wie sehr sie von vielen anderen Schwarzen Frauen inspiriert wurde (unter anderem auch von Eddo-Lodge):

"Während ich ihre Texte las, habe ich mich oft gefragt, warum ich das Ganze noch einmal aufschreibe. Aber dann gehe ich ins Internet, lese Kommentare in sozialen Netzwerken, schaue mir Talkshows an - und da fällt es mir wieder ein. Die Arbeit dieser Menschen wurde noch nicht ausreichend gelesen, gehört oder ernst genommen. Wie gesagt, es braucht mehr." (S. 9)

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