Alice Zeniter: Die Kunst zu verlieren

Artikelnummer: 978-3-8270-1373-6

Naïma hat es lange nichts bedeutet, dass ihre Familie aus Algerien stammt. Wie soll ihre Verbindung zu einer Familiengeschichte, die sie nicht kennt, denn auch aussehen? War ihr Großvater wirklich ein 'Harki', ein Verräter? Vielleicht könnte die Großmutter es ihr erzählen, aber nur in einer Sprache, die Naima nicht versteht.

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Wie lässt man eine Heimat aus dem Schweigen neu erstehen?

Wie lässt man aus dem Schweigen eine verlorene Geschichte neu erstehen? --- Naïma hat es lange nichts bedeutet, dass ihre Familie aus Algerien stammt. Wie soll ihre Verbindung zu einer Familiengeschichte, die sie nicht kennt, denn auch aussehen? War ihr Großvater wirklich ein 'Harki', ein Verräter? Vielleicht könnte die Großmutter es ihr erzählen, aber nur in einer Sprache, die Naima nicht versteht. Und ihr Vater, der 1962 nach Frankreich kam, in eines jener damals hastig errichteten Auffanglager, wo man die Algerienflüchtlinge versteckte, redet nicht über das Land seiner Kindheit.Um mehr zu erfahren, tritt Naïma eine weite Reise an. Dieser Roman ist so lebendig wie ein Fresko. Was heißt es, aus einer Familie zu stammen, die über Generationen Gefangene einer 'schlimmen Geschichte' bleibt? Ein Plädoyer für die Freiheit man selbst zu sein, jenseits allen Erbes, aller sozialer oder familiärer Bindungen. --- 'Unmöglich, von diesem Roman nicht mitten ins Herz getroffen zu sein' Le Figaro

Autor*in / Hrsg.: Alice Zeniter
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Land im Fokus: Algerien
Details: Originaltitel: L'ART DE PERDRE
Übersetzt von: Hainer Kober 
Umfang: 560 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 4.8 x 22 x 15 cm
Gewicht: 751 g
Erscheinungsdatum: 01.02.2019

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