Alisa Tretau (Hrsg.): Nicht nur Mütter waren schwanger. Unerhörte Perspektiven auf die vermeintlich natürlichste Sache der Welt

Artikelnummer: 978-3-96042-041-5

'Nicht nur Mütter waren schwanger' vereint persönlich geschilderte Erfahrungen mit Schwangerschaft, die im gesamtgesellschaftlichen Diskurs oft überhört werden: Es geht um unerfüllte und lesbische Kinderwünsche, um trans-männliche oder alters-untypische Schwangerschaften, genauso wie um Abtreibung und Fehlgeburt, Repro-Medizin, Pränataldiagnostik und vieles mehr.

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'Nicht nur Mütter waren schwanger' vereint persönlich geschilderte Erfahrungen mit Schwangerschaft, die im gesamtgesellschaftlichen Diskurs oft überhört werden: Es geht um unerfüllte und lesbische Kinderwünsche, um trans-männliche oder alters-untypische Schwangerschaften, genauso wie um Abtreibung und Fehlgeburt, Repro-Medizin, Pränataldiagnostik und vieles mehr.
Der Sammelband will den einengenden und Druck ausübenden Blick, Schwangerschaft sei für die cis-Heteronorm die 'natürlichste Sache der Welt', für alle anderen hingegen unmöglich, aufweichen, und dabei alternative Visionen entwickeln: für mehr Offenheit und Selbstbestimmung im Umgang mit Kinderwünschen, Schwangerschaft und Eltern-Sein.

Autor*in / Hrsg.: Alisa Tretau
Familienthemen: Schwangerschaft & Geburt Regenbogenfamilie Reproduktionsmedizin
Körperthemen: Abtreibung
Details: Umfang: 162 S.
Einband: Paperback
Format (T/L/B): 1.5 x 20.5 x 14 cm
Gewicht: 219 g
Erscheinungsdatum: 15.10.2018
Rezension von Elianna Renner auf AVIVA-Berlin:

Der Sammelband vereint verschiedene Eindrücke und Perspektiven zum Thema Schwangerschaft in einer heteronormativen Gesellschaft. Überhörte Stimmen zum Thema Kinderwunsch, Schwangerschaft und Elternsein.

Nicht nur Mütter waren schwanger. Schwangerschaft, so wird es uns zumindest verkauft, entsteht als ein Produkt der Liebe. Die Liebe, die einem romantischen Modell entspricht und gesellschaftliche Beziehungs- und Lebensformen voraussetzt.

Doch was passiert, wenn der Kinderwunsch oder die Lebensumstände nicht in die Vorstellung einer heteronormativen Gesellschaft passen? Wenn die Medizin nicht weiterhilft, wenn aufgrund nicht-heterosexueller Lebensformen die Krankenkasse die Übernahme einer Behandlung verweigert? Wenn das Kinderkriegen zum Projekt wird? Oder Fehlgeburten eintreten, die in der Regel stark tabuisiert werden, auch wenn es etwa 15% - 40% der Schwangeren trifft. Unsichtbarkeit und Tabuisierung war Anstoß für das Buch.

Die Themen reichen von lesbisch-schwulen Kinderwünschen, Reproduktionsmedizin, Schwangerschaften von Transmännern, Rassismus, altersuntypischen Schwangerschaften oder Abtreibung. Die Beiträge liefern Denkanstöße und Raum für die konstruktive Auseinandersetzung zu Themen, über die (zu) oft geschwiegen wird. "Nicht nur Mütter waren schwanger" liefert wichtige Impulse, um das Gespräch zu eröffnen und weiterzuführen. Wir freuen uns auf Teil 2.

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