Almudena Grandes: Inés und die Freude

Artikelnummer: 978-3-446-24597-6

Inés, eine junge Frau aus gutem faschistischen Hause, verliebt sich in Madrid in den jungen Kommunisten Pedro - im Spanien unter Franco eine unmögliche Liebe.

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Inés, eine junge Frau aus gutem faschistischen Hause, verliebt sich in Madrid in den jungen Kommunisten Pedro - im Spanien unter Franco eine unmögliche Liebe. Nun, fünf Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs, lebt sie isoliert in den Pyrenäen und wird von ihrem Bruder, einem Mitglied der Falange, bewacht. Kurz nach der Landung der Alliierten 1944 hört sie von einer bevorstehenden Invasion Spaniens durch die in Frankreich stationierten oppositionellen Gruppen. Wird sie es schaffen, die Pyrenäen zu überqueren und für ihr Gutes zu kämpfen?

Anhand eines vergessenen historischen Ereignisses erzählt Almudena Grandes von Menschen, die alles aufs Spiel setzen, um ihrer Leidenschaft und ihren Idealen zu folgen.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Almudena Grandes
Belletristik: historischer Roman
Land im Fokus: Spanien
politische Themen: Nationalsozialismus
Weitere Informationen: Originaltitel: Inés y la alegría
Übersetzt von: Roberto de Hollanda 
Umfang: 672 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 4 x 22 x 14.8 cm
Gewicht: 832 g
Erscheinungsdatum: 25.08.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Helga Egetenmeier auf AVIVA-Berlin:

Eine außergewöhnliche Lebens- und Liebesgeschichte webt die spanische Autorin in die schwere Zeit des spanischen Bürgerkriegs und der nachfolgenden Militärdiktatur ein und erschafft damit einen leichtgängigen und detailreichen historischen Roman. Als Kristallisationspunkt wählt sie ein bis heute kaum bekanntes Ereignis im Kampf gegen das faschistische Franco-Spanien, das sich kurz nach der Landung der Alliierten und der Befreiung Südfrankreichs 1944 in den Pyrenäen abspielte.

Ursprünglich wollte die Autorin diese fiktive Geschichte mit realem Hintergrund, an der sie zwischen 2005 und 2010 schrieb, als Film entwickeln, doch es fanden sich keine ProduzentInnen. Deshalb veröffentlichte sie sie schließlich mit dem Übertitel "Episoden aus einem endlosen Krieg" als Auftakt ihrer Romanreihe zur Franco-Diktatur.

"Es gibt kein größeres Glück im Leben, als glücklich verliebt zu sein, deshalb ist es so selten". Mit diesem, den Roman prägenden Satz, verweist die Autorin gleich zu Beginn auf die von ihr aufgegriffenen Verflechtungen zwischen privaten und politischen Ereignissen, mit denen sie sich vor allem über ihre weiblichen Figuren auseinandersetzt.

Spanien, Frankreich und der Herbst 1944

Nachdem General Franco den spanischen Bürgerkrieg mit Unterstützung des faschistischen Deutschland 1939 für sich entscheiden konnte, flüchteten Tausende WiderstandskämpferInnen in das südliche Frankreich. Hier versteckten sie sich und unterstützten die Résistance, oder kamen in französische Konzentrationslager und wurden teilweise nach Deutschland deportiert.

Als Frankreich 1944, nach der Landung der Alliierten im Juni in der Normandie und im August in der Provence, als befreit galt, hatte die Schreckensherrschaft Francos bereits die ländlichsten Teile Spaniens erfasst. An dieser Stelle der spanischen Geschichte verdichten sich die Erzählstränge der Autorin um ihre Protagonistin Inés Ruiz Maldonado, die bereits während der Dreißiger Jahre in Madrid mit ihrer falangistischen Familie brach und Kommunistin wurde.

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