Alyosxa Tudor: from [al'manja] with love. Trans/feministische Positionierungen zu Rassismus und Migratismus: from [al'manja] with love

Artikelnummer: 978-3-95558-061-2

Das Buch versteht [al manja] als postkolonial, denkt trans politics mit Ansätzen des transnational feminism zusammen und eröffnet damit trans_feministische Perspektiven auf Zugehörigkeit, Zuhause und Community.

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Rassismus, Migratismus und Genderismus/Sexismus als interdependente Machtverhältnisse bestimmen mit, was Deutsch-Sein und Deutschland bedeutet, wer im öffentlichen Verständnis dazugehört und wer nicht. [al manja] steht hier nicht nur als das türkische Wort für Deutschland, sondern als postmigrantische Benennung, die vereinfachende Verständnisse von nationaler Zugehörigkeit grundsätzlich infrage stellt.

Das Buch versteht [al manja] als postkolonial, denkt trans politics mit Ansätzen des transnational feminism zusammen und eröffnet damit trans_feministische Perspektiven auf Zugehörigkeit, Zuhause und Community.

Autor*in / Hrsg.: Alyosxa Tudor
Feminismus: Queerfeminismus
Perspektiven: trans*
weitere Themen: Sexismus
Weitere Informationen: wissen & praxis 173
transdisziplinäre genderstudien 6
Umfang: 300 S.
Einband: Kartoniert
Gewicht: 435 g
Erscheinungsdatum: 29.04.2014

Rezension von Daniélle Aderhold auf AVIVA-Berlin:

Mit der Situation in Deutschland kritisch ins Gericht gehend, erarbeitet die Autorin Verbindungen zwischen feministischen Theorien, sowie den Problemfeldern Kolonialismus, Rassismus und Migratismus sowie Ansätze zu ihrer Verbesserung.

Wie entstehen Privilegierungen? Sind Rassismus und Migratismus, also die Zuschreibung angeblich "nicht-deutscher" Eigenschaften, wie Name oder Aussehen, gleichzusetzen? Wie wird Diaspora konzeptualisiert? Und welche Bedeutungen kann der Begriff "home" haben?

Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Alyosxa Tudor in ihrem im September 2014 erschienen Buch "from [al´manja] with love: Trans_feministische Positionierungen zu Rassismus und Migratismus". Der Band erscheint als sechster in der Reihe "transdisziplinäre genderstudien" des Verlags Brandes & Apsel.
Bereits im Titel wird deutlich, dass Tudor sich in ihrer Betrachtung auf die Situation in Deutschland konzentriert. Sie selbst meint im Vorwort dazu: "Es [die Bezeichnung al'manja] verändert Verständnisse dessen, was 'Deutschland' ist, es ist ein postmigrantisches W_Ort für 'Deutschland', eine perspektivische Benennung, ein kontextualisierter Ort, ein deutsches Wort für 'Deutschland'." Dieser Schwerpunkt hält sie jedoch nicht davon ab, auch globale und vor allem europäische Dimensionen sowohl in ihre Problemsuche als auch in die Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten mit einzubeziehen.

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