Amana Fontanella-Khan: Pink Sari Revolution. Die Geschichte von Sampat Pal, der Gulabi Gang und ihrem Kampf für die Frauen Indiens

Artikelnummer: 978-3-446-24503-7

Wo immer die Frauen der "Gulabi Gang", der "pinkfarbenen Bande", in Aktion treten, sind sie eine eindrucksvolle Erscheinung mit ihren leuchtenden Saris und den Bambusstöcken, die sie, wenn nötig, auch einsetzen.

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Wo immer die Frauen der "Gulabi Gang", der "pinkfarbenen Bande", in Aktion treten, sind sie eine eindrucksvolle Erscheinung mit ihren leuchtenden Saris und den Bambusstöcken, die sie, wenn nötig, auch einsetzen. Sie wehren sich gegen die massive Gewalt, der Frauen in Indien oft ausgesetzt sind im privaten wie im öffentlichen Raum. Gründerin und Anführerin der über 20.000 Mitglieder zählenden Selbstschutzgruppe ist Sampat Pal, Ende vierzig, charismatisch und unerschrocken. Fesselnd wie ein Roman erzählt Amana Fontanella-Khan die faszinierende Geschichte dieser unkonventionellen Frau und ihrer Gang.

Autor*in / Hrsg.: Amana Fontanella-Khan
Frauenleben in: Asien
Weitere Informationen: Übersetzt von: Barbara Schaden
Umfang: 272 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.6 x 2.1 x 14.7 cm
Gewicht: 466 g
Erscheinungsdatum: 21.02.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Philippa Schindler auf AVIVA-Berlin:

Mit dem Schlagstock unterm Sari: In Indien lehnen sich Tausende Frauen gegen die massive Gewalt auf, verhindern Kinderhochzeiten und zwingen Polizisten dazu, einen Vergewaltiger zu verhaften.

"Wir sind keine gewöhnliche Gang, wir sind eine Gang der Gerechtigkeit." Binnen weniger Jahre hat die charismatische Gründerin der "pinkfarbenen Bande", Sampat Pal, Tausende Frauen zusammengetrommelt, um für deren Rechte zu kämpfen. Mittlerweile ist die Gruppe, bekannt unter dem Namen "Gulabi Gang", auf 20.000 Mitglieder angewachsen. In leuchtenden Saris und bewaffnet mit Bambusstöcken leisten die Aktivistinnen Widerstand gegen die Gewalt und Korruption, die Indiens Gesellschaft prägen.

In dem Buch "Pink Sari Revolution" erzählt die in Wien geborene Autorin mit pakistanisch-indischen Wurzeln, Amana Fontanella-Khan, die Geschichte dieser außergewöhnlichen Selbsthilfegruppe. Sie beginnt im Jahr 2006, als die Sozialarbeiterin und fünffache Mutter Sampat Pal zum Protest gegen den schlechten Zustand einer Landstraße mobilisierte. Damals hatten ein paar Dutzend Frauen in pinkfarbenen Saris ihren ersten Auftritt und die Lokalpresse, die über das Ereignis berichtete, nannte sie Gulabi Gang: gulabi ist das Hindi-Wort für "pink".

Seitdem haben sich zahlreiche Frauen der Gruppe um Sampat Pal angeschlossen. Die meisten von ihnen kommen aus den Dörfern von Uttar Pradesh, einer Region, die zu den bevölkerungsreichsten und ärmsten in Indien zählt. Hier ist die Not groß, und tief verwurzelt sind die Strukturen, die das Unrecht in der Gesellschaft fördern. Mit Versammlungen, Bildungsinitiativen und direkten Aktionen kämpft die Gulabi Gang gegen diese Zustände an, wenn nötig auch mit Gewalt. Ihr Ziel: "Schutz der Machtlosen vor Missbrauch und Bekämpfung der Korruption, Gewährleistung der Grundrechte der armen Landbevölkerung und Abschaffung von Traditionen wie Kinderhochzeiten."

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