Andrea Seier, Thomas Waitz (Hrsg.): Klassenproduktion. Fernsehen als Agentur des Sozialen

Artikelnummer: 978-3-643-12587-3

Fernsehen lässt sich als eine gesellschaftliche Agentur beschreiben, die damit beschäftigt ist, soziale Differenz zu problematisieren und in eigensinniger Weise evident zu machen. Doch Fernsehen "vermittelt" nicht nur soziale Differenzen in Bild, Ton und genrespezifischen ...

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Fernsehen lässt sich als eine gesellschaftliche Agentur beschreiben, die damit beschäftigt ist, soziale Differenz zu problematisieren und in eigensinniger Weise evident zu machen. Doch Fernsehen "vermittelt" nicht nur soziale Differenzen in Bild, Ton und genrespezifischen Ausformulierungen. Es lässt soziale Unterscheidungen zugleich entstehen, bewirkt und "bearbeitet" sie und macht sie gesamtgesellschaftlich adressierbar. Umgekehrt geht es dort, wo Fernsehen problematisiert wird, das zeigen die Beiträge in diesem Buch, immer auch um weitreichende sozioökonomische und politische Kämpfe, die auf gesellschaftliche Teilhabe zielen und in Form von Klassendifferenzen wirksam werden.


Autor*in / Hrsg.: Thomas Waitz Andrea Seier
Weitere Informationen: Medien'welten
Braunschweiger Schriften zur Medienkultur Bd. 23
Umfang: 232 S.
Einband: Kartoniert
Format: 22.0 cm
Gewicht: 388g
Erscheinungsdatum: 30.04.2014

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