Petra Volpe: Die göttliche Ordnung (DVD)

Artikelnummer: 4042564179996

Unglaublich aber wahr: Im Jahr 1971 haben Frauen in der Schweiz noch immer kein Wahlrecht. Außerhalb der Metropolen ist von der Aufbruchsstimmung der Studentenbewegung auch noch nichts zu spüren. Nora lebt als einfache Hausfrau und Mutter in einem kleinen Dorf und sorgt unvermittelt für Aufruhr, als sie sich für das Wahlrecht einzusetzen und damit die anderen Frauen hinter sich zu vereinen beginnt. Über das Wahlrecht entscheiden indes die Männer, und so entsteht bald eine aufgeheizte Stimmung.
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Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren.

Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.

In ihrer warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie lässt Regisseurin Petra Volpe chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander treffen. Dem Film gelang in seinem Heimatland Schweiz ein sensationeller Kinostart, der ihn schon jetzt zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten macht!


Regisseur*in: Petra Volpe
Details: Schauspieler*in: Rachel Braunschweig/Marta Zoffoli/Marie Leuenberger u.a.
CH 2017, FSK ab 6,
Sprache: Dt/Schweizerdt, UT: Dt
Umfang: 90 Min.
Einband: DVD
Format (T/L/B): 1.5 x 19.1 x 13.6 cm
Gewicht: 74 g
Erscheinungsdatum: 01.12.2017

~ TRAILER ~

Rezension von Mira Sigel auf dem Blog Die Störenfriedas:

Es ist der Anfang der wilden 70er, Hippiebewegung und Frauenbefreiung erschüttern weltweit die Grundfesten der Gesellschaftsordnung, nur in der Schweiz steht die Zeit still. Seit Jahrzehnten kämpfen Feministinnen für das Frauenstimmrecht, nun, am 07. Februar 1971, sollen die Männer darüber abstimmen.
"Die Göttliche Ordnung" ist ein Film von der Schweizerin Petra Biondina Volpe, der mit starken Darstellerinnen, gelungenen Dialogen und wunderbaren Bild- und Tonkompositionen von der ersten Minute an mitreißt. Seit März lief er in der Deutschschweiz und kommt am 3. August auch zu uns in die Kinos.

Hauptfigur Nora lebt mit Mann und Söhnen in einem kleinen schweizerischen Dorf. Sie fühle sich nicht unfrei, erklärt sie den Feministinnen, die ihr Prospekte für das Frauenstimmrecht zustecken, doch das ändert sich bald, denn idyllisch ist das Leben in dem kleinen Dorf nur auf den ersten Blick. Da ist der herrische Schwiegervater, der sich bedienen lässt und die Sexhefte unter dem Kopfkissen versteckt, da ist die Nicht Hanna, die doch nur freisein möchte und dafür erst im Erziehungsheim und dann im Gefängnis landet, da sind all die Frauen, die nur arbeiten und dienen und doch nichts am eigenen Leben mitzubestimmen haben. Als Nora wieder arbeiten gehen möchte, erklärt ihr ihr Mann, dass sie das nicht gegen seinen Willen dürfe.

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