Anna Caroline Cöster: Frauen in Duisburg-Marxloh. Eine ethnographische Studie über die Bewohnerinnen eines deutschen 'Problemviertels'

Artikelnummer: 978-3-8376-3381-8

Die hohe Hausfrauenquote und der geringe Bildungsgrad von Frauen, die in Stadtteilen mit hohem Zuwandereranteil leben, werden häufig als ein besonderes Problem der Gesellschaft betrachtet. Was quantitative Studien bereits seit geraumer Zeit zeigen, ist jedoch bislang nur am Rande mittels qualitativer Methoden und mit Fokus auf die persönlichen Sichtweisen der Frauen untersucht worden.

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Die hohe Hausfrauenquote und der geringe Bildungsgrad von Frauen, die in Stadtteilen mit hohem Zuwandereranteil leben, werden häufig als ein besonderes Problem der Gesellschaft betrachtet. Was quantitative Studien bereits seit geraumer Zeit zeigen, ist jedoch bislang nur am Rande mittels qualitativer Methoden und mit Fokus auf die persönlichen Sichtweisen der Frauen untersucht worden.

Anna Caroline Cösters Studie setzt an dieser Leerstelle an und bietet detaillierte Einblicke in die subjektiven Perspektiven der weiblichen Bevölkerung eines solchen Stadtteils. Sie macht so eine Vielfalt an Lebensgeschichten zugänglich und leistet damit einen differenzierten Beitrag zur Benennung von frauenspezifischen Problemen - aber auch Potenzialen - in Zuwandererstadtteilen.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Anna Caroline Cöster
Details: Kultur und soziale Praxis
Umfang: 446 S., zahlr. Abb.
Gewicht: 693 g
Erscheinungsdatum: 15.12.2015

~ LESEPROBE ~

Rezension von Antje Schrupp auf bzw-weiterdenken:

Die Ethnologin Anna Caroline Cöster hat in einer groß angelegten Studie untersucht, wie im Duisburger Stadtteil Marxloh Geschlechterrollen und Migrationsbiografieren miteinander zusammenhängen, sich kreuzen oder auch voneinander unterscheiden. Ihre Beobachtungen sind ein wichtiger Beitrag zu dem Versuch, möglichst realitätsnah zu verstehen, welche Themen, Ressourcen, Hindernisse, Strukturen und Denkmuster hier eine Rolle spielen. Denn es genügt nicht, die Herausforderungen, die sich durch Menschen mit anderen als westlich-"emanzipierten" Geschlechterbildern ergeben, unter dem Label "Wir und Die" zu betrachten. Die Sache ist erheblich komplexer.

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