Anna Gmeyner: Manja. Ein Roman um fünf Kinder

Artikelnummer: 978-3-351-03415-3

Poetisch und berührend erzählt Anna Gmeyner die Geschichte von fünf Kindern, die in derselben Nacht im Frühjahr 1920 gezeugt werden, aber in ganz unterschiedlichen Milieus aufwachsen.

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'Einer der eindrucksvollsten Romane der dreißiger Jahre.' Klaus Harpprecht

Poetisch und berührend erzählt Anna Gmeyner die Geschichte von fünf Kindern, die in derselben Nacht im Frühjahr 1920 gezeugt werden, aber in ganz unterschiedlichen Milieus aufwachsen. Eigentlich trennen sie Welten, und dennoch sind sie Freunde geworden, verbunden durch eine innige Zuneigung zu Manja - dem Mädchen aus armen ostjüdischen Verhältnissen. Für diese Freundschaft müssen sie immer wieder kämpfen: zu Hause, in der Schule und in ihrer Freizeit. Doch letztlich bleiben sie Gefangene ihrer Zeit, an der Manja zerbricht und mit ihr die Hoffnung auf eine menschenwürdige Zukunft.


Autor*in / Hrsg.: Anna Gmeyner
Belletristik: historischer Roman
politische Themen: Nationalsozialismus
Weitere Informationen: Umfang: 544 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 4.1 x 21.8 x 13.5 cm
Gewicht: 668 g
Erscheinungsdatum: 06.10.2014

~ LESEPROBE ~

weitere Ausgaben: Audiobook

Rezension von Sharon Adler auf AVIVA-Berlin:

Ein berührender Roman um das Schicksal von fünf Kindern in den Jahren 1920 bis 1934 in Deutschland. Lisette Buchholz hatte das 1938 bei Querido in Amsterdam erschienene literarische Meisterwerk 1984 im persona verlag zum ersten Mal in Deutschland in ihr Programm aufgenommen. Nun hat "Manja" von Anna Gmeyner im Oktober 2014 im Berliner Aufbau Verlag eine neue Heimat gefunden.

Die Verlegerin war einer Empfehlung des Exilverlegers Fritz Landshoff gefolgt, hatte die Autorin per Suchannoncen in London und New York gesucht und schließlich in einem englischen Altersheim ausfindig machen können, um einen Vertrag mit ihr abzuschließen Anna Gmeyner hatte Lisette Buchholz. Die englische Übersetzung erschien 2003 bei Persephone Books, London. Für die Interpretation des Hörbuchs, das bei Hörkultur Medien AG erschienen ist, - wurde Iris Berben in der Kategorie "Beste Interpretin" für den Deutschen Hörbuchpreis 2008 nominiert.

Diese späte Aufmerksamkeit hat die Geschichte um das Mädchen Manja absolut verdient, zeichnet der Roman doch ein detailgetreues, mikroskopisch feines Bild der Ereignisse in Deutschland von 1920 bis 1934. Minutiös beschreibt die Autorin die Entwicklungen und die Faszination des braunen Sumpfes auf die Menschen. Fünf Einzelschicksale sind es, die Anna Gmeyner sich in "Manja" herausgreift, sie meisterhaft zu einem großen Ganzen verknüpft, beginnend mit einer beliebigen Nacht im Frühjahr 1920, in der fünf Kinder gezeugt werden, deren persönliche Schicksale hier ihren Lauf nehmen.

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