Anna Gmeyner: Manja. Ein Roman um fünf Kinder (12 CDs)

Artikelnummer: 978-3-351-03418-4

Eines der wichtigsten Werke der Exilliteratur erzählt so berührend wie poetisch die Geschichte von fünf Kindern, die 1920 in derselben Nacht gezeugt werden, aber in unterschiedlichen sozialen Verhältnissen aufwachsen.

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Eines der wichtigsten Werke der Exilliteratur erzählt so berührend wie poetisch die Geschichte von fünf Kindern, die 1920 in derselben Nacht gezeugt werden, aber in unterschiedlichen sozialen Verhältnissen aufwachsen. Die fünf verbindet eine innige Freundschaft, die aufgrund der politischen Ansichten ihrer Eltern in Feindschaft umzuschlagen droht.

Iris Berben ist nicht nur eine der beliebtesten und vielseitigsten Schauspielerinnen Deutschlands, sondern auch eine mutige Stimme gegen das Vergessen: In viel beachteten Lesungen erinnert sie immer wieder eindrucksvoll an das Leiden der Opfer des Nationalsozialismus und erhält auch für ihr politisches Engagement mehrere Auszeichnungen.

'Manja' wurde für den deutschen Hörbuchpreis nominiert.


Autor*in / Hrsg.: Anna Gmeyner
Sprecher*in: Iris Berben
politische Themen: Nationalsozialismus
Weitere Informationen: Sprecher*in: Iris Berben
Gekürzte Hörbuchfassung - 12 CDs
Umfang: 873 Min.
Format (T/L/B): 2.9 x 13.1 x 13 cm
Gewicht: 283 g
Erscheinungsdatum: 06.10.2014

weitere Ausgaben: Gebunden

Rezension von Sharon Adler auf AVIVA-Berlin:

Ein berührender Roman um das Schicksal von fünf Kindern in den Jahren 1920 bis 1934 in Deutschland. Lisette Buchholz hatte das 1938 bei Querido in Amsterdam erschienene literarische Meisterwerk 1984 im persona verlag zum ersten Mal in Deutschland in ihr Programm aufgenommen. Nun hat "Manja" von Anna Gmeyner im Oktober 2014 im Berliner Aufbau Verlag eine neue Heimat gefunden.

Die Verlegerin war einer Empfehlung des Exilverlegers Fritz Landshoff gefolgt, hatte die Autorin per Suchannoncen in London und New York gesucht und schließlich in einem englischen Altersheim ausfindig machen können, um einen Vertrag mit ihr abzuschließen Anna Gmeyner hatte Lisette Buchholz. Die englische Übersetzung erschien 2003 bei Persephone Books, London. Für die Interpretation des Hörbuchs, das bei Hörkultur Medien AG erschienen ist, - wurde Iris Berben in der Kategorie "Beste Interpretin" für den Deutschen Hörbuchpreis 2008 nominiert.

Diese späte Aufmerksamkeit hat die Geschichte um das Mädchen Manja absolut verdient, zeichnet der Roman doch ein detailgetreues, mikroskopisch feines Bild der Ereignisse in Deutschland von 1920 bis 1934. Minutiös beschreibt die Autorin die Entwicklungen und die Faszination des braunen Sumpfes auf die Menschen. Fünf Einzelschicksale sind es, die Anna Gmeyner sich in "Manja" herausgreift, sie meisterhaft zu einem großen Ganzen verknüpft, beginnend mit einer beliebigen Nacht im Frühjahr 1920, in der fünf Kinder gezeugt werden, deren persönliche Schicksale hier ihren Lauf nehmen.

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