Anne Siegel: Die Ehrwürdige. Kelsang Wangmo aus Deutschland wird zur ersten weiblichen Gelehrten des Tibetischen Buddhismus

Artikelnummer: 978-3-7109-0009-9

Niemand verkörpert dies so sehr wie Kelsang Wangmo, denn sie wurde durch den Dalai Lama als erste Frau weltweit zur offiziellen Gelehrten des Tibetischen Buddhismus in den Rang einer Geshe erhoben. Ein Titel, der 2500 Jahre lang nur Männern vorbehalten war und für den Kelsang Wangmo 17 Jahre lang Tibetische Philosophie studierte.

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Die Zukunft des Buddhismus ist weiblich.

Niemand verkörpert dies so sehr wie Kelsang Wangmo, denn sie wurde durch den Dalai Lama als erste Frau weltweit zur offiziellen Gelehrten des Tibetischen Buddhismus in den Rang einer Geshe erhoben. Ein Titel, der 2500 Jahre lang nur Männern vorbehalten war und für den Kelsang Wangmo 17 Jahre lang Tibetische Philosophie studierte.

Dass diese prominente buddhistische Gelehrte, die in der Nähe des 14. Dalai Lama in Dharamsala lebt und heute in aller Welt unterrichtet, eine gebürtige Deutsche ist, weiß dabei kaum jemand.

Als Kerstin Brummenbaum in Deutschland geboren, verschlug es sie Anfang der 90er-Jahre nach Nordindien, wo sie zur Tibetischen Nonne geweiht wurde und ihre Berufung und ihr tiefes Glück im Tibetischen Buddhismus fand.

Ihr spannendes Leben und ihre authentische Spiritualität werden von Anne Siegel, die seit vielen Jahren mit Kelsang Wangmo befreundet ist, in diesem erzählenden Sachbuch auf lebendige Art vermittelt.

Autor*in / Hrsg.: Anne Siegel
Biografien von/über: Religiöse Frauen
Religion: Buddhismus
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
Details: Umfang: 240 S.
 Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.2 x 22 x 15 cm
Gewicht: 468 g
Erscheinungsdatum: 21.09.2017

Rezension von Philippa Schindler auf AVIVA-Berlin:

Was ist der Motor, der uns nach vorne treibt? Anhand einer Reihe von Porträts erzählt die Autorin, wie es Frauen gelang, ihre Wünsche und Ziele umzusetzen und selbstbewusst ihrem Ziel zu folgen.

"Himmelsstümerinnen" - mit diesem Begriff wurden lange Zeit deutsche Pilotinnen bezeichnet, oft genug kollaborierten sie mit den Nazis. Autorin Anne Siegel lässt diese Tatsache in ihrem im Dezember 2013 erschienen Buch außer Acht, ebenso wie das irreführende Detail, dass es hier nicht um Frauen in den Medien geht, sondern - wenn überhaupt - um Frauen und deren Verhältnis zu Medien.

In zehn Porträts, von Medienmacherin Alice Schwarzer bis zur Stuntfrau Tanja de Wendt, zeichnet die Autorin die Lebensgeschichten derer nach, die sich gegen alle (gesellschaftlichen) Einwände zum Trotz selbst verwirklicht haben, mit oft waghalsigen, couragierten und nachhaltigen Projekten. Da ist zum Beispiel die deutsche Rabbinerin Elisa Klapheck, die sich immer schon für die Gleichberechtigung der Geschlechter im Judentum stark machte. Oder die Journalistin Meike Winnemuth, die 2010 in der Sendung "Wer wird Millionär?" eine halbe Millionen gewann und damit um die ganze Welt reiste.

Die Idee zum Buch entstand während eines Interviews, das Anne Siegel mit der Ärztin Monika Hauser für den Westdeutschen Rundfunk führte. Hauser wurde 2008 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet, ihre Hilfsorganisation medica mondiale unterstützt seit vielen Jahren Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten. Nach eigenen Aussagen habe sie zu diesem mutigen Engagement eine "innere Stimme" getrieben, Anne Siegel machte das neugierig: "Warum hören manche Menschen diese Stimme, sei es ein Flüstern oder ein Schrei, und andere wissen nicht einmal von der Existenz dieses inneren Kompasses [...]?" Die Journalistin begann dieser Frage nachzugehen und stellte fest, dass viele der gegenwärtigen "Wegbereiterinnen und Vordenkerinnen" aus Leidenschaft und innerem Antrieb handeln.

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