Anne Wizorek: Weil ein Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von heute

Artikelnummer: 978-3-596-03066-8

Erfrischend unakademisch zeigt Anne Wizorek, warum unsere Gesellschaft dringend eine neue feministische Agenda braucht. Sehr persönlich beschreibt sie ihren Weg zur Aktivistin und ermutigt dazu, selbst aktiv zu werden - im Großen wie im Kleinen.

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***Feminismus? Fuck yeah!***

Moderne Geschlechterbilder statt Schubladendenken

Anne Wizorek löste mit ihrem Twitter-Hashtag einen riesigen Sturm im Netz aus. Tausende Frauen nutzen #aufschrei als Ventil, um ihren Erfahrungen mit dem alltäglichen Sexismus Luft zu machen. Der Erfolg der Aktion macht deutlich: Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir noch weit entfernt, sexuelle Belästigung und Diskriminierung bleiben ein brennendes Problem. Erfrischend unakademisch zeigt Anne Wizorek, warum unsere Gesellschaft dringend eine neue feministische Agenda braucht. Sehr persönlich beschreibt sie ihren Weg zur Aktivistin und ermutigt dazu, selbst aktiv zu werden - im Großen wie im Kleinen.


Autor*in / Hrsg.: Anne Wizorek
Feminismus: Deutscher Feminismus
weitere Themen: Sexismus
Weitere Informationen: Fischer TB/Schatzinsel Bd. 3066
Umfang 224 S.
Format (T/L/B): 2.7 x 21.5 x 14 cm
Gewicht: 477 g
Erscheinungsdatum: 25.09.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Philippa Schindler auf AVIVA-Berlin:

Das F in Feminismus steht für Freiheit. Die Berliner Publizistin und Initiatorin der #aufschrei-Kampagne erklärt in ihrem Buch, wie wir gemeinsam eine bessere Gesellschaft für alle schaffen können.

Im Januar 2013 tobte im Social-Media-Netzwerk Twitter ein gewaltiger Shitstorm. Zehntausende Frauen nutzten den von Anne Wizorek initiierten Hashtag #aufschrei als Ventil für ihre Erfahrungen mit Alltagssexismus. Die Kampagne löste eine bundesweite Debatte aus und wurde einige Monate später, im Juni 2013, sogar mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: Noch keine in einem sozialen Medium angestoßene Diskussion habe bislang ein derart breites Echo in den traditionellen Medien und der Politik gefunden. GewinnerInnen der Auszeichnung seien "all jene Hashtag-Nutzer, die die Problematik des existierenden Alltagssexismus konstruktiv diskutiert haben".

Don´t call it a comeback!

Nun, im Oktober 2014, erscheint Anne Wizoreks Buch "Weil ein #aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von heute" im S. Fischer Verlag. Die Berliner Publizistin und Mitbegründerin des Gemeinschaftsblogs kleinerdrei nimmt darin die Fäden der Sexismus-Debatte erneut auf und erklärt, warum wir in Sachen Gleichstellung noch immer nicht am Ziel sind und weshalb die Fragen "Wo anfangen?" manchmal weniger wichtig ist als das Anfangen selbst.

» weiterlesen auf aviva-berlin.de


Rezension von Antje Schrupp auf bzw-weiterdenken:

Dass die Tradierung des Feminismus zwischen verschiedenen Generationen der Frauenbewegung nicht so besonders gut funktioniert, ist häufig beklagt worden. Heute kommt neben dem Altersabstand auch noch der Medienabstand dazu: Alte und junge Feministinnen nutzen tendenziell unterschiedliche Medien und Organisationsformen.

Auch wenn inzwischen zwar fast alle irgendwie "im Internet" sind, so halten sie sich doch an verschiedenen Ecken davon auf. Nur wenige Feministinnen über sechzig lesen die Blogs von Feministinnen um die dreißig oder diskutieren auf Twitter mit.

Jetzt können sie aber zu einem Buch auf Papier greifen, um auf dem Laufenden zu bleiben: Anne Wizorek hat es geschrieben, eine der Initiatorinnen der "Aufschrei"-Debatte von Anfang 2013. Damals schwappte die Diskussion über Sexismus im Alltag aus Blogs und Twitter hinüber ins Fernsehen und in Zeitungen. So wurde einem größeren Publikum klar, dass "da im Internet" nicht nur Belangloses passiert, sondern dass an diesem Ort tatsächlich auch feministische Politik betrieben wird. Anne Wizorek saß schnell bei Jauch in der Talkshow, der "neue junge Feminismus" hatte ein Gesicht.

» weiterlesen auf bzw-weiterdenken.de


Rezension auf dem Blog Fem*:

Mit ihrem Buch "Weil ein #aufschrei nicht reicht" schafft Anne Wizorek einen gelungenen Wegweiser durch den Feminismus für Newbs.
Erst vor wenigen Tage hatte mich nachts auf dem Heimweg von einem Konzert ein fremder Mann bis in den Innenhof verfolgt. "Bleib stehen! Du bist so schön!", hatte er gesagt. Zuerst ignorierte ich ihn, dann rannte ich. Später schrie ich, er solle abhauen. Als ich am 25. Januar 2013 kurz nach dem Aufstehen den Hashtag #aufschrei bei Twitter entdeckte, steckte diese Erfahrung noch tief in meinen Knochen. Ich las die vielen vielen Tweets, die einige Frauen über Nacht geschrieben hatten. Klar, es ging hier mehr um Alltagssexismus. Aber auch davon konnte ich ein Lied singen. Nie war der Wunsch in mir intensiver, dass das ein Ende haben muss.

Ich bin also nicht ganz unvoreingenommen an die Lektüre des Buchs "Weil ein #aufschrei nicht reicht - Für einen Feminismus von heute" von Anne Wizorek herangegangen. Nein, ich habe mich ehrlich gesagt diebisch darauf gefreut.

» weiterlesen auf femstern.de

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