Annet Huizing: Wie ganz zufällig aus meinem Leben ein Buch wurde

Artikelnummer: 978-3-95854-056-9

Annet Huizing nimmt den Traum vieler Jugendlicher, Schriftsteller zu werden, und strickt daraus eine unterhaltsame Geschichte voll hilfreicher Tipps. Wie funktionieren Rückblenden und was bedeutet show, don't tell? Ganz nebenbei erfahren die Leser, wie man eine gute Geschichte schreibt.

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Katinka ist dreizehn und hat einen großen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden! Eines Tages nimmt sie all ihren Mut zusammen und bittet ihre Nachbarin, die berühmte Autorin Linda, um Tipps. Mit Lindas Hilfe schreibt Katinka ihre eigene Geschichte auf - von der neuen Frau an der Seite ihres Vaters, die sie nicht als neue Mutter akzeptieren kann. Ob es ein Happy End geben wird?

Annet Huizing nimmt den Traum vieler Jugendlicher, Schriftsteller zu werden, und strickt daraus eine unterhaltsame Geschichte voll hilfreicher Tipps. Wie funktionieren Rückblenden und was bedeutet show, don't tell? Ganz nebenbei erfahren die Leser, wie man eine gute Geschichte schreibt.

Und damit man gleich selbst aktiv werden kann, liegt dem Buch ein Notizheft bei. Darin sind alle Schreibtipps zusammengefasst, vor allem aber gibt es genug leere Seiten, um gleich selbst aktiv zu werden und seine eigene Geschichte aufzuschreiben!

Autor*in / Hrsg.: Annet Huizing
Details: Mit Notizheft
Originaltitel: Hoe ik per ongeluk een boek schreef
Übersetzt von: Birgit Erdmann
Umfang: 152 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.6 x 21.5 x 14 cm
Gewicht: 273 g 
Erscheinungsdatum: 02.03.2016

Rezension von ronjaeva auf lizzy.net:

Annet Huizing hat mit "Wie ganz zufällig aus meinem Leben ein Buch wurde" ein kreatives Jugendbuch geschaffen, das sowohl Lust auf's Lesen, als auch auf's Schreiben machen soll, dennoch ist sie vor Klischees und allzu platten Provokationen nicht gefeit.

Der erste Satz mag so manchem bitter aufstoßen. Was hat man schon von einem Buch zu erwarten, dass so beginnt: "Irgendwie nervig, wenn deine Mutter tot ist"? Nach dem Lesen der ersten Zeile ist das Buch daher zunächst einmal wieder im Bücherregal verschwunden. Klar, Jugendbuch eben. Muss ja provozieren, es muss ja Konflikte und Probleme geben - ohne schafft es kein Buch, nicht nur ein Jugendbuch nicht. Aber muss man den Konflikt so dick auftragen und so unsensibel einfach in die erste Zeile klatschen?

Annet Huizings Buch verfolgt eine innovative Idee. Schließlich ist das Buch tatsächlich ein Buch im Buch (ja, ein Notizheft zum Selberschreiben liegt dem ebenfalls Buch bei). Doch die Umsetzung lässt noch zu wünschen übrig. Annet Huizing fällt mit der Tür ins Haus, was nicht unbedingt schlimm sein muss. In medias res ist eine wichtige schriftstellerische Regel. Nur sollten dabei Feingefühl und literarisches Geschick vor Wortgewalt und Plattitüden gehen, möchte man denken, vor allem in einem Buch, das einen das Schreiben lehren möchte.

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