Antje Damm: Elviras Vogel

Artikelnummer: 978-3-86429-340-5

'Das ist so eine Angewohnheit von Elvira, dass ihr vieles leidtut. Ihr tut Oma leid, die keinen richtigen Opa mehr hat. Ihr tut der Himmel leid, wenn er voller dunkler Wolken hängt und nicht mehr zu sehen ist. Und wenn Papa in der Badewanne liegt und singt, dann tut es Elvira leid, dass er keine schönere Stimme abbekommen hat. Denn sein Gegröle ist wirklich kaum zum Aushalten!' Manchmal tut sich Elvira sogar selbst leid, dann würde sie gerne die Arme ausbreiten, ein wenig auf und ab rudern und in die Höhe fliegen - so wie ein Vogel.
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'Das ist so eine Angewohnheit von Elvira, dass ihr vieles leidtut. Ihr tut Oma leid, die keinen richtigen Opa mehr hat. Ihr tut der Himmel leid, wenn er voller dunkler Wolken hängt und nicht mehr zu sehen ist. Und wenn Papa in der Badewanne liegt und singt, dann tut es Elvira leid, dass er keine schönere Stimme abbekommen hat. Denn sein Gegröle ist wirklich kaum zum Aushalten!' Manchmal tut sich Elvira sogar selbst leid, dann würde sie gerne die Arme ausbreiten, ein wenig auf und ab rudern und in die Höhe fliegen - so wie ein Vogel. Elvira mag Vögel sehr. Beim Spielen auf dem Hof entdeckt sie eines Tages einen winzigen schwarzen Vogel. Das kleine Tier ist verletzt und kann nicht mehr fliegen. Kurzentschlossen nimmt Elvira ihn mit in ihr Zimmer. Doch wie kann sie ihm helfen? Was macht ein Vogel denn glücklich? Elvira versucht alles, um ihren neuen gefiederten Freund aufzupäppeln: Sie verartztet sein Bein, füttert ihn mit Brot und überlässt ihm ihr Puppenhaus und das alles möglichst leise, damit ihre Eltern nichts von dem neuen Mitbewohner merken. Doch alle Bemühungen wirken nicht.

Ein Roman über die wichtigen Themen: Mitgefühl, Fürsorge und Eifersucht.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Antje Damm
Kinderbuch zu: Familie & Zusammenleben
Details: Umfang 64 S., durchgehend 2-farbig illustriert
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 0.9 x 19.7 x 14.2 cm
Gewicht: 190 g
Lesealter: 7+
Erscheinungsdatum 17.02.2017

~ LESEPROBE ~

Rezension des Leipziger Lesekompass von Leipziger Buchmesse und Stiftung Lesen (2015):

Ein trübseliges Zimmer, in scheinbar achtlos verwischtem Grau in Grau. Darin sitzt eine Frau am Tisch, ganz allein mit einer Tasse in der Hand. Das ist Elise. Sie hat vor allem Angst: vor Spinnen, vor Menschen und sogar vor Bäumen. Deshalb bleibt sie immer in ihrem Zimmer. Und putzt. Doch dann segelt ein himmelblauer Papierflieger durchs Fenster, der umgehend im Ofen landet. Eindeutig zu schnell - denn der Besitzer des Fliegers, der kleine Junge mit der roten Mütze, steht am nächsten Morgen bei Elise vor der Tür. Und damit nicht genug: Er will ihre Bilder betrachten, mit ihr erzählen und das ganze Märchenbuch vorgelesen bekommen. Mit jeder Seite und jedem Wort kommt mehr Farbe ins Buch - und in Elises Leben ...

Schon die Gestaltung dieser kleinen Freundschafts-Geschichte ist sehr besonders: Ausgeschnittene Figuren und Möbel, die in einem kleinen Raum platziert und dann fotografiert worden sind, verleihen den Illustrationen eine ganz eigene Tiefe. Und die subtile Farbgebung des immer bunter werdenden Zimmers korrespondiert perfekt mit dem Text. Hier gibt's mehr und mehr zu entdecken und zu erzählen - und den Impuls, auch selbst einmal etwas in dieser Art zu gestalten. Man sieht schon lauter Geschichtenkästen vor sich ... Poetische, warmherzige und ganz besonders schön umgesetzte Variante eines zeitlosen und generationsübergreifenden Themas!

Themen: Jung und Alt, Ängste und Vorurteile, Freundschaft, Bücher und Vorlesen, Basteln

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