Anton Grabner-Haider: Die Urkraft der Göttin. Weibliche Lebenswerte in Religion, Kultur und Gesellschaft

Artikelnummer: 978-3-902744-14-2

Die Frühzeit der Kulturen war von der Idee einer großen Göttin geprägt, sie war die Urmutter des Lebens und der weibliche Urgrund des Kosmos. Im Laufe der Entwicklung wurde die große Göttin der Fruchtbarkeit und der Erotik von den männlichen Göttern der Herrschaft und des Krieges verdrängt.

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Die Frühzeit der Kulturen war von der Idee einer großen Göttin geprägt, sie war die Urmutter des Lebens und der weibliche Urgrund des Kosmos. Im Laufe der Entwicklung wurde die große Göttin der Fruchtbarkeit und der Erotik von den männlichen Göttern der Herrschaft und des Krieges verdrängt. Mit den Katastrophen des 20. Jahrhunderts haben für viele Menschen diese Gottesbilder an Plausibilität und Zustimmung verloren.

Anton Grabner-Haider zeigt, wie eine von weiblichen Werten und Lebensformen geprägte Religion und Spiritualität aussehen kann. Er weist auf die Vielfalt religiöser Erfahrungen und auf den beginnenden Dialog der Religionen und der Kulturen hin.
Darüber hinaus erhalten die LeserInnen Anregungen zur Gestaltung neuer Riten.

Autor*in / Hrsg.: Anton Grabner-Haider
Religion: Spiritualität
weitere Themen: Göttinnen
Details: Umfang: 146 S.
Einband: Kartoniert 
Gewicht: 240 g
Format: 208 x 145 x 10 mm
Erscheinungsdatum: 29.02.2012

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . 9
1. WARUM ÜBERHAUPT RELIGION? . . . . . . 13
Naturalismus oder Religion? . . . . .. . 13
Die Physik und das Göttliche . . . . . . 15
Die Vielfalt der Bilder . . . . . . . . 18
2. DIE ANFÄNGE DER RELIGION . . . . . . 23
Spuren des mythischen Weltbildes . . . . 23
Spuren des Göttlichen . . . . . . . . . 25
Erfahrungen des Unverfügbaren . . . . . 28
Die vielen Göttinnen und Götter . . . . 32
Die späte Dominanz der männlichen Götter 34
3. DIE GROSSE GÖTTIN . . . . . . . . . . 37
Urbilder des Weiblichen . . . . . . . . 37
Die hellen und die dunklen Seiten . . . 40
Spuren im Alten Orient . . . . . . . . . 44
Griechische Göttinnen . . . . . . . . . 47
Die römischen Göttinnen . . . . . . . . .50
Alteuropäische Göttinnen . . . . . . . . 54
Die christliche Maria . . . . . . . . . .57
4. DIE VIELEN GÖTTER . . . . . . . . . . 61
Männliche Götter der Griechen und Römer .61
Alteuropäische Götter . . . . . . . . . .65
Die göttlichen Paare . . . . . . . . . . 67
Die göttlichen Töchter . . . . . . . . . 68
Die göttlichen Söhne . . . . . . . . . . 70
5. DIE ERFAHRUNG DES GÖTTLICHEN . . . . 73
Das Größere und Stärkere . . . . . . . . 73
Übersetzung in heutige Lebenswelten . .. 75
Die Urkraft des Weiblichen . . . . . . . 77
Die Wiederkehr der großen Göttin . . . . 79
Die neue Rolle der Männer . . . . . . . .87
Neuinterpretation christlicher Lehren . .90
6. SPIRITUALITÄT UND LEBENSFORM . . . . .97
Neue Gestalten des Göttlichen . . . . . .97
Ziele des gelingenden Lebens . . . . . . 101
Neue religiöse Lebensformen . . . . . . .103
Entstehen neuer Mythen . . . . . . . . . 106
Das kreative Spiel der Geschlechter . . .108
7. NEUE RITEN DES LEBENS . . . . . . . . 111
Intentionen von Riten . . . . . . . . . .111
Riten der Lebensphasen . . . . . . . . . 113
Riten des sozialen Lebens . . . . . . . 120
Riten des Alltags . . . . . . . . . . . 125
Riten der Sexualität . . . . . . . . . . 128
8. WENN DIE GÖTTIN WIEDERKEHRT . . . . . 137
Der Weggang der Göttin . . . . . . . . . 137
Die Wiederkehr des Weiblichen . . . . . 139
Freude am sinnlichen Leben . . . . . . . 141
Kultur des dauerhaften Friedens . . . . 143
Weiterführende Literatur . . . . . . . . 145

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