Antonia Meiners: Die Suffragetten. Sie wollten wählen und wurden ausgelacht

Artikelnummer: 978-3-945543-13-9

Ein Buch das von ungewöhnlich couragierten Frauen erzählt, die vor 100 Jahren für das Frauen-Wahlrecht und damit für mehr Selbstbestimmung gekämpft haben. Verspotten, gedemütigt, geschlagen, verhaftet, zwangsernährt und wie Menschen zweiter Klasse behandelt - und doch, ungebrochen, mutig und mit einem Ziel vor Augen!

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Ein Buch das von ungewöhnlich couragierten Frauen erzählt, die vor 100 Jahren für das Frauen-Wahlrecht und damit für mehr Selbstbestimmung gekämpft haben. Verspotten, gedemütigt, geschlagen, verhaftet, zwangsernährt und wie Menschen zweiter Klasse behandelt - und doch, ungebrochen, mutig und mit einem Ziel vor Augen!

Sie - die bürgerlichen Frauen - hatten es Anfang des vorigen Jahrhunderts satt: Lange genug hatten sie geredet, friedlich gefordert und klug argumentiert - nichts hatte sich geändert. Nun wollten sie Taten sehen, und so forderten sie das uneingeschränkte Wahlrecht, damit ihre Interessen bei parlamentarischen Entscheidungen endlich berücksichtigt würden. Die Suffragetten, wie man sie despektierlich nannte, gingen auf die Straße, sie warfen Scheiben ein, sie traten in den Hungerstreik und sie kämpften für ein Recht, das uns heute viel zu selbstverständlich geworden ist. Die Frauen, die in Deutschland, Österreich, England und den USA für Frauenrechte kämpften, waren ungewöhnlich couragiert, und das, was sie uns überliefert haben, ist nicht nur ein Frauenrecht, sondern ein Menschenrecht. 

"Es ist unsere Pflicht, die Welt zu einem besseren Platz für Frauen zu machen."
Christabel Pankhurst

Autor*in / Hrsg.: Antonia Meiners
Details: Die mutigen Frauen aus Taten statt Worte 
Umfang: 192 S., 50 Illustr., s/w Abbildungen
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2 x 21.6 x 15.6 cm
Gewicht: 413 g
Erscheinungsdatum: 25.01.2016

Rezension von Yvonne de Andrés auf Aviva-Berlin:

Vor fast 100 Jahren haben sich die Suffragetten, wie sie despektierlich genannt wurden, aufgelehnt gegen unwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen. Sie forderten für alle Frauen das uneingeschränkte Wahlrecht, sie wurden dafür verspottet, gedemütigt und verhaftet. Diese Frauen hatten Mut, Kampfgeist und eine klare Vorstellung von nicht verhandelbaren Werten. Das macht ihr Handeln so aktuell.

Das von Antonia Meiners herausgegebene Buch "Die Suffragetten" stellt die Entwicklung des Kampfs der wichtigsten Aktivistinnen für das weibliche Wahlrecht seit Ende des 18. Jahrhunderts vor.

Die Schriftstellerin Olympe de Gouge (1748-1793) gilt als die erste Verfechterin für Frauenrechte. 1791 verfasste sie die "Déclaration des droits de la Femme" und argumentierte auf der Ebene der Gleichberechtigung: "Die Frau hat das Recht, das Schafott zu besteigen. Sie muss gleichermaßen das Recht haben, die Rednertribüne zu besteigen." Ihre Gegnerinnenschaft zu den Jakobinern und ihre Feindschaft zu Robespierre, aufgrund ihrer unerwünschten Einmischungen in die Politik, führten am 03. November 1793 zur Hinrichtung durch die Guillotine. Mary Wollstonecraft (1759 ? 1797) ist bekannt über das Zitat: "Wenn man den weiblichen Verstand schärft, indem man ihn bildet, ist Schluss mit dem blinden Gehorsam". Die Französische Revolution hat den Frauen nicht die gewünschte "Égalité" gebracht. Die gleichen Rechte mussten sich Frauen in den folgenden Jahrhunderten selbst hart erkämpfen.

"Sub und frango heißt buchstäblich: ich zerbreche. Suffragists und Sufragettes wären also im Grunde Zerbrecher. In Suffragette erhält das Wort durch die Endsilbe, die eine Verkleinerung bedeutet, etwas Spöttisch-Verächtliches. Das war auch beabsichtigt [...] Es sind ja nur Frauen, und die können ja von der Gewalt nichts erhoffen." (Käthe Schirmacher)

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