Armin Kaster: Du denkst, die Welt zerfällt, und brichst nur selbst in Stücke

Artikelnummer: 978-3-7026-5922-6

Leos Eltern haben sich gerade getrennt und Leo sollte abwechselnd bei seinem Vater und bei seiner Mutter wohnen. Nachdem die Eltern aber auf ihre Ego-Trips konzentriert und häufig unterwegs sind, bekommen sie nicht mit, dass Leo schon längere Zeit allein zwischen ihren leeren Wohnungen hin und her pendelt.
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Leos Eltern haben sich gerade getrennt und Leo sollte abwechselnd bei seinem Vater und bei seiner Mutter wohnen. Nachdem die Eltern aber auf ihre Ego-Trips konzentriert und häufig unterwegs sind, bekommen sie nicht mit, dass Leo schon längere Zeit allein zwischen ihren leeren Wohnungen hin und her pendelt. Mit seinen Freunden Sami und Luk hängt er herum, sie kiffen und betrinken sich. Leo schläft kaum. In immer kürzeren Abständen sieht er Videos auf seinem Handy, die er so nie gefilmt hat. Hackt jemand sein Handy? Verfolgt ihn jemand? Immer beklemmender wird Leos Leben, in dem er sich zwischen Wahn und Wirklichkeit verliert, um sich am Ende wieder neu zu finden.

Autor*in / Hrsg.: Armin Kaster
Details: Umfang: 120 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.5 x 21.5 x 14.7 cm
Gewicht: 259 g 
Lesealter: 13+
Erscheinungsdatum: 15.02.2018

Rezension bei kidsbestbooks:

Leos Eltern haben sich gerade getrennt und Leo soll abwechselnd bei seinem Vater und bei seiner Mutter wohnen. Da die Eltern aber schon bald auf ihre Ego-Trips konzentriert und häufig unterwegs sind, bekommen sie nicht mit, dass Leo schon längere Zeit allein zwischen ihren leeren Wohnungen hin- und herpendelt.

Mit seinen Freunden Sami und Luk hängt er herum, sie kiffen und betrinken sich. Leo schläft kaum. In immer kürzeren Abständen sieht er Videos auf seinem Handy, die er so nie gefilmt hat. Hackt jemand sein Handy? Verfolgt ihn jemand? Immer beklemmender wird Leos Leben, in dem er sich zwischen Wahn und Wirklichkeit verliert, um sich am Ende wieder neu zu finden.

In dieser Geschichte geht es um Leo, der durch die Trennung seiner wohlsituierten Eltern den Bezug zur Realität verliert. Schonungslos erzählt Ich-Erzähler Leo von den Abgründen, von seiner Einsamkeit, seiner Verletzlichkeit und dem zunehmenden Gefühl, in Form von Videos verfolgt, ja gestalkt zu werden. Bis er zuletzt begreift, dass die Bilder, die ihn die ganze Zeit verfolgen, Zeugnisse seiner angegriffenen Psyche sind. Hilfe findet er weder bei seinen Freunden, die als Lösungsvorschläge Kiffen und Alkohol anbieten, noch bei seinen Eltern, die lediglich eine Therapiegruppe vorschlagen. Ob es seinen Eltern auf ihren jeweiligen Egotrips gelingen wird, Leos Wünsche nach Harmonie zu ermöglichen, lässt der Autor offen. Dieses Buch bietet keine leichte Unterhaltung, vielmehr ist es wegen der realistisch skizzierten Figuren und des minutiös geschilderten, bedrückenden Geschehens eine echte Herausforderung, sich mit den Themen, die in diesem Buch angesprochen werden, auseinanderzusetzen.

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