Asli Erdogan: Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch

Artikelnummer: 978-3-8135-0780-5

'Wir müssen den Mördern die Stirn bieten und die Opfer zu Wort kommen lassen.' Asli Erdogan, die große türkische Romanautorin und Oppositionelle, ist zur Symbolfigur für die Meinungsfreiheit und das Ausmaß der türkischen Willkürherrschaft geworden. Für ihre Publikationen wurde sie viereinhalb Monate inhaftiert und ist momentan unter Auflagen für die Dauer des Gerichtsprozesses frei. Erstmals liegt nun eine Auswahl ihrer politischen Essays, die derzeit nicht in der Türkei erscheinen können, auf Deutsch vor.

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Eine der wichtigsten Stimmen der türkischen Opposition - Asli Erdogans politische Essays erstmals auf Deutsch

'Wir müssen den Mördern die Stirn bieten und die Opfer zu Wort kommen lassen.' Asli Erdogan, die große türkische Romanautorin und Oppositionelle, ist zur Symbolfigur für die Meinungsfreiheit und das Ausmaß der türkischen Willkürherrschaft geworden. Für ihre Publikationen wurde sie viereinhalb Monate inhaftiert und ist momentan unter Auflagen für die Dauer des Gerichtsprozesses frei.
Erstmals liegt nun eine Auswahl ihrer politischen Essays, die derzeit nicht in der Türkei erscheinen können, auf Deutsch vor.

'Ihr Buch macht deutlich, wie unverzichtbar die Stimme und das Engagement einer Frau in jedwedem Freiheitskampf ist [.] Seite für Seite wird man aufgerüttelt und Zeuge ihres unermüdlichen Widerstands.' Libération

"Ein wichtiges, erhellendes Buch in einer sich verdunkelnden Zeit." Salzburger Nachrichten, Martin Behr

Autor*in / Hrsg.: Asli Erdogan
Land im Fokus: Türkei
Details: Essays
Originaltitel: Artik Sessizlik bile Senin Degil
Übersetzt von: Sabine Adatepe/Sebnem Bahadir/Angelika Gillitz-Acar u.a.
Umfang: 192 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.9 x 20.5 x 13.2 cm
Gewicht: 312 g
Erscheinungsdatum: 20.03.2017

~ LESEPROBE ~

Rezension von Barbara Scholz bei den Bücherfrauen:

Die türkische Journalistin und Romanautorin Asli Erdogan wurde im August 2016 nach dem gescheiterten Militärputsch zusammen mit 22 anderen Journalisten der türkisch-kurdischen Zeitung Özgür Gündem festgenommen und im Dezember für die Dauer des laufenden Prozesses unter strengen Auflagen entlassen.

Ihre hier gesammelten Texte, die als Kolumnen in Özgür Gündem erschienen sind, setzen sich kritisch mit der politischen Situation in der Türkei auseinander. Ganz besonders nimmt sie Partei für die unterdrückten und verfolgten Kurden.

Ihre Motivation beschreibt sie so: »Ich will nicht Mittäterin sein an der Ermordung von Menschen, und auch nicht an der Ermordung von Worten, an der Ermordung der Wahrheit«, »Freiheit und Frieden zu verteidigen, ist weder ein Verbrechen noch eine Heldentat, sondern unsere Pflicht«, »Gerechtigkeit ist in dem Maße möglich, in dem wir verinnerlichen, dass alle Menschen gleich sind«.

Ihre mutigen Essays haben mich zutiefst angerührt und bewegt. Und ihre poetische Sprache, die den geschilderten Umständen nichts von ihrer Tragik nimmt, macht ihre Botschaft - ganz im Gegenteil - umso eindrücklicher.

» zur Rezension auf buecherfrauen.de

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