Assata Shakur: Assata: Eine Autobiographie

Artikelnummer: 978-3-944233-78-9

Assata Shakur, Mitglied der Black Panther Party und Mitbegründerin der Black Liberation Army, erzählt in ihrer Autobiografie mit kraftvoller, authentischer Stimme vom tief verwurzelten Rassismus in den USA und vom Aufbruch der militanten schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den 1960er- und 1970er-Jahren.

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Assata Shakur, Mitglied der Black Panther Party und Mitbegründerin der Black Liberation Army, erzählt in ihrer Autobiografie mit kraftvoller, authentischer Stimme vom tief verwurzelten Rassismus in den USA und vom Aufbruch der militanten schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den 1960er- und 1970er-Jahren.

Sie zeichnet ein bewegendes Bild ihrer Kindheit bei den Großeltern im South Carolina der frühen 1950er-Jahre und ihrer Jugend in den Straßen der Bronx, berichtet detailliert über ihre Zeit im Gefängnis und über die rassistische Struktur des US-amerikanischen Justizsystems. In den Text eingestreut sind Gedichte Assata Shakurs, die erahnen lassen, was es bedeutet, schwarz, Frau und Revolutionärin zu sein.

Assata Shakur schreibt eine Geschichte der rassistischen Gewalt im Amerika der 1960er- und 1970er-Jahre und des Kampfes der militanten Befreiungsbewegungen gegen diese Gewalt. Sie zeigt, wie diese Kämpfe die amerikanische Politik in den letzten Jahrzehnten mitgestaltet haben, rückt aber auch in den Fokus, wie erschreckend alltäglich die Gewalt von Polizei, Justiz und Erziehungssystem gegenüber der Black Community überall auf der Welt auch heute noch ist.

'Sie spricht zu uns allen', heißt es im Vorwort von Angela Davis, 'und ihre Worte erinnern uns daran, dass, wie Walter Benjamin einst bemerkte, nur um der Hoffnungslosen willen uns die Hoffnung gegeben ist.'


Autor*in / Hrsg.: Assata Shakur
Biografien von/über: Aktivistinnen
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
weitere Themen: Schwarze Frauen
Details: Übersetzt von: Jutta Nickel
Umfang: 360 S.
Einband: Paperback
Format (T/L/B): 3 x 22 x 15 cm
Gewicht: 550 g
Erscheinungsdatum: 22.03.2017

Rezension von Sabine Rohlf bei Missy Magazine:

Assata Shakur ist die erste Frau auf der Liste der "meistgesuchten Terroristen" des FBI, für ihre Auslieferung sind zwei Millionen Dollar Belohnung ausgesetzt. Sie war Mitglied der Black Panther Party und der Black Liberation Army. 1977 wurde sie wegen Mordes an einem Polizisten verurteilt, obwohl die Beweislage mehr als dürftig war. Sechseinhalb Jahre lang war sie in Haft, bevor sie 1979 aus einem Hochsicherheitsgefängnis befreit wurde. Seit 1984 lebt sie als politischer Flüchtling in Kuba.

Was für ein Leben - Shakur schrieb es schon den 1980er-Jahren nieder. 1988 veröffentlichte Assata Shakur ihre Autobiografie in London, 1990 erschien diese erstmals auf Deutsch. Der Laika Verlag bringt sie nun in einer Neuübersetzung und mit einem Vorwort von Angela Davis in die Buchläden. Neu sind auch viele hilfreiche Anmerkungen mit Hintergrundinformationen über Schwarzen Widerstand und Rassismus in den USA.

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