Astrid Engl: Körper 'als' Produkt: Zur Konstruktion von Geschlecht und Behinderung

Artikelnummer: 978-3-639-27652-7

Wie entsteht Identität? Diese Frage scheint Berechtigung zu haben. 'Ich werde angesprochen, also bin ich' ? so könnte eine postmoderne Antwort auf die Frage nach Identität lauten. Wie entsteht Körper? Diese Frage wirkt absurd, scheint sie doch einfach zu sein...

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Wie entsteht Identität? Diese Frage scheint Berechtigung zu haben. 'Ich werde angesprochen, also bin ich' ? so könnte eine postmoderne Antwort auf die Frage nach Identität lauten. Wie entsteht Körper? Diese Frage wirkt absurd, scheint sie doch einfach zu sein. Die Autorin legt durch eine diskursanalytisch-philosophische Argumentationslinie dar, dass Körper nicht 'an sich' sind, sondern vielmehr gleichsam durch identitätsspezifische Zuschreibungen und Anrufungen produziert werden. Mit Judith Butler soll gezeigt werden, dass binäre, heteronormative Machtstrukturen nicht nur Identität, sondern gleichsam Körper diskursiv erzeugen. Diese Machtstrukturen, die durch kontingent-historische Entwicklungen nun nicht mehr auf, sondern in den Körpern wirken und sie gleichsam produzieren, werden mit Michel Foucault analysiert. Sartres Aussage, dass die Existenz der Essenz vorausgeht, wird in diesem Werk nochmals radikalisiert, indem nicht nur vermeintlich zugrundeliegende Essenzen wie Geschlecht und Behinderung als Machtinstrumente entlarvt werden, sondern auch die Frage nach der Existenz und dem Entstehen des Körpers selbst gestellt wird.

Autor*in / Hrsg.: Astrid Engl
Weitere Informationen: Einband: Kartoniert
Umfang: 132 S. 193g
Erscheinungsdatum: 20.07.2010  

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