Barbara Schinko, Ulrike Möltgen: Zimteis mit Honig

Artikelnummer: 978-3-7117-4012-0

Moritz verbringt viel Zeit im Einkaufszentrum. Das ist ganz normal, weil seine Eltern dort einen Eissalon führen. Moritz hilft nach der Schule meistens im Salon mit. Mila ist auch oft im Einkaufszentrum, eigentlich täglich, wie Moritz bald feststellt.
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Moritz verbringt viel Zeit im Einkaufszentrum. Das ist ganz normal, weil seine Eltern dort einen Eissalon führen. Moritz hilft nach der Schule meistens im Salon mit. Mila ist auch oft im Einkaufszentrum, eigentlich täglich, wie Moritz bald feststellt. Sie hat nie genug Geld mit, um sich ein Eis zu kaufen, also schenkt ihr Moritz eine Portion Zimteis mit Honig - eine Sorte, die kaum jemand mag. Moritz fallen immer wieder Ungereimtheiten auf. Warum verpasst er ihre Mutter immer ganz knapp? Warum muss Mila nicht in die Schule, wenn er in die Schule geht? Und was hat Mila in dem geschlossenen Teppichgeschäft zu suchen?
Langsam wird Moritz klar, dass Mila gar kein Zuhause hat, und er weiß nicht, was er tun soll, um seine Freundin nicht in Schwierigkeiten zu bringen ...

Spannend, einfühlsam und kindgerecht nähert sich Barbara Schinko dem Thema Obdachlosigkeit an. Sie lässt ihre Protagonisten vorsichtig zu einem möglichen Ausweg finden. Ulrike Möltgen, preisgekrönte Illustratorin, steuert zarte und gleichzeitig kraftvolle Bilder bei.

Autor*in / Hrsg.: Barbara Schinko
Illustrator*in: Ulrike Möltgen
Kinderbuch zu: Freundschaft Armut & Arbeitslosigkeit
Details: Einbandart: gebunden
Umfang: 163 S.
Format (T/L/B): 2.1 x 21.6 x 15.2 cm
Gewicht: 408 g
Lesealter: 8+
Erscheinungsdatum: 17.07.2019
Rezension bei kidsbestbooks:

Moritz verbringt viel Zeit im Einkaufszentrum. Das ist ganz normal, weil seine Eltern dort einen Eissalon führen. Moritz hilft nach der Schule meistens im Salon mit. Mila ist auch oft im Einkaufszentrum, eigentlich täglich, wie Moritz bald feststellt. Sie hat nie genug Geld, um sich ein Eis zu kaufen, also schenkt ihr Moritz eine Portion Zimteis mit Honig - eine Sorte, die kaum jemand mag.

Moritz fallen immer wieder Ungereimtheiten auf. Warum muss Mila nicht in die Schule, wenn er in die Schule geht? Warum verpasst er ihre Mutter immer ganz knapp? Und was hat Mila in dem geschlossenen Teppichgeschäft zu suchen? Langsam wird Moritz klar, dass Mila gar kein Zuhause hat. Und er weiß nicht, was er tun soll, um seine Freundin nicht in Schwierigkeiten zu bringen!

In dieser spannenden und mitreißenden Geschichte geht es um Freundschaft, Toleranz und Obdachlosigkeit. Die beiden Hauptfiguren Moritz und Mila nähern sich im Verlauf der Geschichte langsam an. Moritz spürt, dass irgendetwas in Milas Leben unstimmig ist. Doch trotz seiner eigenen Zweifel und der Hetze anderer Kinder im Einkaufszentrum hilft er Mila, auch in der brenzligen Situation eines Ladendiebstahls. Doch schließlich muss Moritz akzeptieren, dass er allein nicht in der Lage ist, Mila ein Zuhause zu geben. Die wunderschönen Bilder ergänzen diese warmherzige und nachdenklich stimmende Geschichte ausgezeichnet. Vielleicht ist es ein Buch wie dieses, dass Kindern zeigt, dass Obdachlosigkeit leider auch bei uns alltäglich ist und es einfach Menschen braucht, die vorurteilsfrei und helfend wie Moritz und seine Eltern einschreiten, statt zu verurteilen und auf Abstand zu gehen.

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