Billie Holiday: Lady sings the Blues. Autobiografie

Artikelnummer: 978-3-89401-781-1

»Man hat mir gesagt, dass niemand das Wort Hunger so singt wie ich. Genauso das Wort Liebe. Vielleicht liegt das daran, dass ich weiß, was diese Worte bedeuten. Vielleicht liegt das daran, dass ich stolz genug bin, mich an all das erinnern zu wollen...

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Die Autobiografie der legendären Jazzsängerin Billie Holiday!

»Man hat mir gesagt, dass niemand das Wort Hunger so singt wie ich. Genauso das Wort Liebe. Vielleicht liegt das daran, dass ich weiß, was diese Worte bedeuten. Vielleicht liegt das daran, dass ich stolz genug bin, mich an all das erinnern zu wollen, an Baltimore und Welfare Island, das katholische Heim und das Jefferson-Gericht, an den Sheriff vor unserm Haus in Harlem und die Städte in ganz Amerika, wo ich meine Beulen und Narben abbekommen habe, Philadelphia und Alderson, Hollywood und San Francisco, an jede Kleinigkeit. Alle Cadillacs und Nerze der Welt und ich hatte von beiden schon einige können das nicht aufwiegen oder vergessen machen. Alles was ich je von den Menschen gelernt habe, liegt in diesen beiden Worten. Zuerst braucht man etwas zu essen und ein bisschen Liebe, bevor man sich die Predigt von irgendjemandem über richtiges Verhalten anhören kann. Alles, was ich bin und was ich vom Leben will, sagen diese beiden Wörter.«

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Billie Holiday
Biografien von/über: Sängerinnen
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
Weitere Informationen: Überarbeitete Neuauflage
Übersetzt von: Frank Witzel 
Umfang: ca. 224 S.
Einband: Kartoniert
Erscheinungsdatum: 08.05.2013

~ LESEPROBE ~

Pressestimmen zur Erstauflage:

»Das Buch zeichnet besser als jedes andere Schriftgut das Bild der problembelasteten Billie Holiday - 'eine verzerrte Topographie des Innenlebens', wie der Übersetzer Frank Witzel im Anhang richtig bemerkt.«
Zitty Berlin

»Holiday und Dufty entwerfen ein Stück Sozialgeschichte ohne Pathos.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Einer der maßgeblichen Faktoren ist die wechselvolle Lebensgeschichte der Holiday. Betörende Schönheit und große Kunst stehen in direkter Nachbarschaft mit dem Vulgären und mit der Sucht. Stoff, der aufregt, rührt, starke Gefühle und Nachdenken provoziert.«
Die Welt

»Ein Stück nicht nur Musikgeschichte, sondern amerikanische Geschichte. Durch alle Schminke hindurch dringt aber auch der Protest, der amerikanisch sich ausdrückt und nichts weniger verlangt als Glück. Der Protest kommt aus einer Welt der Verwandlung und des Verwandeltwerdens: so nah noch an der Erfahrung der Sklaverei, die doch Wundmal der Biographie bleibt.«
Sender Freies Berlin

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