Carolin Emcke: Ja heißt ja, und...

Artikelnummer: 978-3-10-397462-1

Wie kann man nach der 'MeToo-Debatte' noch über Lust, Macht und Gleichheit denken und sprechen? Für Bestseller-Autorin und Friedenspreisträgerin Carolin Emcke hat die Debatte vor allem eines gezeigt: Es ist ein Gespräch über Missbrauch und Sexualität entstanden, das nicht wieder abgebrochen werden kann.

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Wie kann man nach der 'MeToo-Debatte' noch über Lust, Macht und Gleichheit denken und sprechen? Für Bestseller-Autorin und Friedenspreisträgerin Carolin Emcke hat die Debatte vor allem eines gezeigt: Es ist ein Gespräch über Missbrauch und Sexualität entstanden, das nicht wieder abgebrochen werden kann. Denn die Fragen bleiben: Welche Bilder und Begriffe prägen unsere Vorstellungen von Lust und Unlust? Wie lässt sich Gewalt entlarven und verhindern? Wie bilden sich die Strukturen und Normen, in die Männer und Frauen und alle dazwischen passen müssen? Was wird verschwiegen, wer muss ohnmächtig bleiben? Wie lassen sich Lust und Sexualität in ihrer Vielfalt ermöglichen - ohne Vereindeutigung? Indem sie eigene Erfahrungen, soziale Gewohnheiten, Musik und Literatur befragt, zeigt Carolin Emcke, wie kompliziert das Verhältnis von Sexualität und Wahrheit immer noch ist.

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Ja heißt ja und

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Autor*in / Hrsg.: Carolin Emcke
weitere Themen: Sexismus #metoo
Details: Umfang: 112 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.4 x 21.2 x 13.2 cm
Gewicht: 207 g
Erscheinungsdatum: 22.05.2019
Rezension von Anne Backhaus bei Spiegel Online:

Eine von allen

Warum denken wir, dass eine Frau auf dem Hotelzimmer ihres Kollegen mit dem Schlimmsten rechnen muss? Carolin Emcke spricht in ihrem Buch über #MeToo an, was sonst ausgespart wird - und schont auch sich selbst dabei nicht.

Ein #MeToo-Buch also. Ist nicht inzwischen alles gehört, jede Geschichte erzählt? Was soll jetzt noch kommen? Moralischer Zukunftsblick? Handzettel fürs respektvolle Flirten? Oh nein, eine Chronik der Ereignisse?

Weder noch. Was folgt, ist richtig gut. Gedanklich so frei, dass es sich nicht auf eine einzige Debatte beschränken lässt. Das neue Buch "Ja heißt ja und ...", geschrieben von Carolin Emcke. Auch die Autorin zweifelt am Anfang, sogar gleich zu Beginn im ersten Satz. Nie jedoch am Thema: Emcke ringt um die Wahrheit und Wahrhaftigkeit ihrer folgenden Sätze, ihrer eigenen Empfindungen und Erkenntnisse. Und dabei nimmt sie einen erstaunlich gut mit, selbst wenn man gar nicht so große Lust auf ein theoretisches Buch hat.

» zur Rezension auf www.spiegel.de

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