Chandravali D. Schang (Hrsg.): Leben und Weisheit der Glückseligen Mutter Ânandamayî Mâ

Artikelnummer: 978-3-935937-84-9

Ânandamayî Mâ lebte von 1896 bis 1982 in Indien als eine der wenigen Vollendeten, die bereits von Geburt an das volle Bewusstsein ihres ewigen Selbst besitzen.

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Wer ist Ânandamayî Mâ?

Ihr Name bedeutet "die Mutter, die von Glückseligkeit durchdrungen ist".

Ânandamayî Mâ lebte von 1896 bis 1982 in Indien als eine der wenigen Vollendeten, die bereits von Geburt an das volle Bewusstsein ihres ewigen Selbst besitzen. Sie hatte - wie es auch Yogânanda in seiner bekannten "Autobiographie eines Yogi" erwähnt - Erleuchtung nicht erlangt, sondern befand sich immer im natürlichen Zustand göttlichen Einsseins. Ihre bloße Gegenwart, Ihre Liebe und Weisheit inspirierten Tausende von Menschen zur Suche nach der Höchsten Wirklichkeit.

Ânandamayî Mâ vertrat weder einen bestimmten Yogaweg, noch beanspruchte sie für sich, ein "Guru" zu sein. Auf universelle Weise riet sie vielmehr jedem Menschen, seiner Religion oder seinem Meister aufrichtig zu folgen und lebendige spirituelle Erfahrung anzustreben, um höchste Verwirklichung zu erreichen. Dieses Buch enthält neben einer ausführlichen Lebensbeschreibung ihre wesentlichsten Ratschläge für ein spirituell ausgerichtetes Leben.

Stimmen über Mâ:

Mâ Ânandamayî aus Dhaka ist eine Verkörperung der Schönheit, Reinheit und Keuschheit. Sie befindet sich ständig im Zustand von Sat-Cit-Ânanda. (Shrî Aurobindo in einem Brief an Dilip Kumar Roy)

Sie ist die vollkommenste Blume, die der indische Boden jemals hervorbrachte. (Swâmi Shivânanda)

Mâ tut mehr für den Weltfrieden als alle Politiker und Friedenskämpfer zusammen. (Pater Enomiya Lassalle)

Unter den bekannten Mystikern der Erde begegnen wir selten jemandem, der vor der Herabkunft des Lichtes nicht auch Phasen der Dunkelheit und des Leidens erfahren musste. In Mâ's Leben forschen wir vergeblich nach so einer "dunklen Nacht der Seele", und eine "Herabkunft des Lichts" erfuhr sie auch nur im Rahmen des "Spiels" (Ihrer spirituellen Übungen). Es heißt, dass Sie sich von Geburt an dessen bewusst war, was sie schon immer gewesen war und künftig immer sein würde, und dass sie nie auch nur für einen Moment aus dieser Bewusstheit ihrer selbst herausfiel. Ihre Selbsterkenntnis war nicht auf die Wirkung eines Elements außerhalb ihrer selbst zurckzuführen. Diese Verwirklichung begleitete sie vielmehr ständig und gehörte zu ihrer Natur. Sie war bereits in Fülle vorhanden und es bedurfte keiner Anstrengung von ihrer Seite noch einer Gnade von oben, um sie zu größerer Vollendung zu führen.
(Mahâmopadhyaya Dr. Gopînâth Kavirâj, einer der bedeutendsten Sanskritgelehrten Indiens)

Autor*in / Hrsg.: Chandravali D. Schang
Biografien von/über: Religiöse Frauen
Land im Fokus: Indien
Religion: Spiritualität Hinduismus
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
Weitere Informationen: Umfang: 420 S. mit zahlreichen sw-Fotos
Einband: Kartoniert 
Format: 203 x 149 x 30 mm
Gewicht: 537 g
Erscheinungsdatum: Apr. 2011

 
Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur zweiten Auflage

Teil I: Über Shrî Ânandamayî Mâ

Die Jahre der Kindheit
Das Leben mit Bholânâths Familie und erste Offenbarungen von Bhâva Samâdhi
Das "Spiel spiritueller Übungen"
Die "Mâ" des Shah-bagh-Gartens in Dhaka
"Mâtâjî" in Nordindien 1932 - 1982
Mâ?s Art und Weise des Lehrens
Die alldurchdringende, unwandelbare Natur des Weisen - gegründet in "Einem ohne ein Zweites"
Die Autorität eines "kleinen Mädchens": Das Selbst, spontan und absichtslos, ist der Lehrer
Die Nähe der göttlichen Mutter
Mâ?s "Krankheiten"

Teil II: Worte der Glückseligen Mutter

Der Pfad zur Vollendung
Satsang - Die Gemeinschaft mit Heiligen und Wahrheitssuchern
Guru: Die Bedeutsamkeit eines spirituellen Lehrers
Bhakti - Der Weg der Hingabe
Japa - Die Wiederholung von Gottes Namen
Gebet
Meditation
Schweigen
Selbstdisziplin - Samyam
Wahrhaftigkeit
Hinweise zum Verhalten des Suchers
Über Siddhis und Gefahren auf dem spirituellen Weg
Hatha Yoga
Ernährung und Schlaf
Dienen und Pflichterfüllung
Kinder und Erziehung
Entsagung
Frieden
Karma - Unser Schicksal aufgrund vergangener Handlungen
Über Tod und die richtige Einstellung zu unseren Verstorbenen
Verschiedene Fragen und Antworten
Gleichnisse
Gnade und Bemühung
Die Einheit der spirituellen Wege
Befreiung
Gott, das Selbst, ist allgegenwärtig
Vorwort zur 2. Auflage

1977 brachte mich Gnade - auch wenn sich so ein Wort heute kaum noch unbefangen aussprechen lässt - zu Ânandamayî Mâ. Auch 1980 und 1981 durfte ich ihr begegnen und sie segnete diese Übersetzung zweimal, indem sie mit unnachahmlich zarter Geste die Manuskripte segnend berührte. Diese Begegnung, diese Verbindung ist wie die jähe Vertikale aus der Transzendenz ins Zeitliche hinein. Eine Zündschnur, die mal sanft schwelt, mal lebhafter aufglüht, doch letztlich unabwendbar explosiv ist.

Mâ sagt an einer Stelle dieses Buches: "Aus heiligen Schriften gewonnene Lehren können uns nie so machtvoll beeinflussen wie ein lebendiges Vorbild." Die Begegnung mit einer befreiten Seele ist ein zutiefst tragender "Beweis" göttlicher Existenz. Gleichzeitig ist ein wahrer Lehrer nicht auf seinen Körper begrenzt und wirkt auch nach dessen Verscheiden weiter, manchmal hunderte oder tausende von Jahren, wenn ein Herz mit seinem geistigen Impuls in Resonanz schwingt.

Dieses Buch ist die umfassendste deutsche Zusammenstellung von Ânandamayî Mâ's Aussagen. Sie wurden aus der gesamten englischsprachigen Literatur über Mâ, d.h. Büchern und Zeitschriften, zusammengestellt und für die Neuauflage durch etwa 50 Seiten neues Material ergänzt. Fast alle Übersetzungen wurden seinerzeit von Âtmânanda, einer österreichischen Brahmacârinî, die sowohl Hindi als auch Bengali sprach und die Originalquellen vor sich hatte, sorgfältig verglichen und überprüft.

Die ausführliche Biographie von Mâ könnte dem westlichen Leser das Gefühl geben, dass sich dieses außergewöhnliche Leben in einem Raum oder einer Zeit abspielte, die völlig jenseits unserer jetzigen Erfahrungsrealität liegen. Aber wir dürfen unsere Sensoren für Heiliges deshalb nicht abstumpfen oder verkümmern lassen, weil sie einem solchen Format heute kaum noch begegnen.

Dasselbe gilt für viele solcher Äußerungen Mâ's, die auf den ersten Blick nur an Hindus gerichtet zu sein scheinen. Immer lässt sich daraus eine Essenz entnehmen, die sicherlich auch einen Richtwert für unser Leben darstellen kann. Die Aussagen kreisen manchmal um ähnliche Themen und wiederholen sich auch - sie sind ein Blumenbouquet, aus dem der Leser das entnehmen kann, was ihn anzieht. Er darf mitschwingen, staunen, nachdenken, Geheimnisse offen lassen, darüber meditieren und sich berühren lassen von der Glückseligkeit und Weisheit von Ânandamayî Mâ.

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