Charlotte Brontë: Jane Eyre

Artikelnummer: 978-3-458-17653-4

Nach einer Kindheit im Waisenhaus tritt Jane Eyre eine Stelle als Gouvernante auf dem entlegenen Landsitz Thornfield Hall an - und verliebt sich unsterblich in den Hausherrn, den düsteren und verschlossenen Edward Rochester. Er erwidert ihre Gefühle, doch er ist verheiratet, und Jane weigert sich, ein Leben als Mätresse zu führen. Erst nach dem dramatischen Tod seiner Frau finden die beiden zusammen.

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Nach einer Kindheit im Waisenhaus tritt Jane Eyre eine Stelle als Gouvernante auf dem entlegenen Landsitz Thornfield Hall an - und verliebt sich unsterblich in den Hausherrn, den düsteren und verschlossenen Edward Rochester. Er erwidert ihre Gefühle, doch er ist verheiratet, und Jane weigert sich, ein Leben als Mätresse zu führen. Erst nach dem dramatischen Tod seiner Frau finden die beiden zusammen.

Mit der klugen, charakterstarken Jane Eyre schuf Charlotte Brontë eines der bewegendsten Frauenporträts der englischen Literatur. Der Roman gilt als fiktive Autobiographie der Autorin.

Melanie Walz erweckt diesen Klassiker der viktorianischen Literatur zu neuem Leben und präsentiert ihn in einer frischen und modernen Sprache. 'Jane Eyre', der erste Roman von Charlotte Brontë, liegt hier erstmals in einer vollständigen Neuübersetzung vor.


Autor*in / Hrsg.: Charlotte Brontë
Belletristik: Klassikerinnen historischer Roman
Land im Fokus: Großbritannien
Details: Originaltitel: Jane Eyre. An Autobiography
Übersetzt von: Melanie Walz
Umfang: 654 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.8 x 20.4 x 13 cm
Gewicht: 622 g
Erscheinungsdatum: 06.12.2015

Rezension von Bärbel Gerdes auf AVIVA-Berlin:

Zum 200jährigen Geburtstag der Autorin am 21. April 1816 erscheint ihr berühmtester Roman in Neuübersetzung, übertragen von der renommierten Übersetzerin Melanie Walz. Lohnt sich ein erneutes Lesen?

"Sie reißt uns das ganze Buch hindurch mit sich fort, ohne uns zum Nachdenken oder Aufblicken Zeit zu lassen. Bewegt sich jemand im Zimmer, so scheint die Bewegung nicht dort, sondern oben in Yorkshire stattzufinden, so tief sind wir versunken." So erging es Virginia Woolf, als sie vor 100 Jahren im Times Literary Supplement anlässlich des 100. Geburtstages von Charlotte Brontë an Jane Eyre erinnerte.

Der Roman war damals knapp 70 Jahre vorher (1847) erschienen, also inmitten des Viktorianischen Zeitalters, das Woolf schnellstmöglich hinter sich lassen wollte, war es doch geprägt von strengen, dabei bigotten Moralvorstellungen und einer stark imperialistischen und - damit einhergehend - rassistischen Politik.

Es war Charlotte Brontës zweiter Roman. Ihr erster, The Professor, war von mehreren Verlagen abgelehnt worden und wurde erst 1857 veröffentlicht. Eine dennoch positive Reaktion aus dem Verlagshaus Smith, Elder & Co. veranlasste Brontë jedoch dazu, ihren zweiten dorthin zu schicken. 1847 erschien schließlich Jane Eyre unter dem männlichen Pseudonym Currer Bell.
Charlotte Bronte war zu diesem Zeitpunkt 31 Jahre alt und hatte nur noch acht Jahre zu leben. Geboren war sie in Thornton in Yorkshire. Ihre Schwester Maria war zwei Jahre vorher zur Welt gekommen, ihre andere Schwester Elizabeth ein Jahr vorher. Es folgten auf Janes Geburt 1817 ihr Bruder Patrick Branwell, 1818 ihre Schwester Emily und 1820 Anne. Ein Jahr später starb die Mutter Maria - und wir fragen uns, was diese für ein Leben hatte...

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