Clara Asscher-Pinkhof, Mehrdad Zaeri-Esfahani: Sternkinder

Artikelnummer: 978-3-7915-0106-2

'Sternkinder', das waren die jüdischen Kinder, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Wie ihre Eltern und Großeltern erfuhren sie die Schrecken der Konzentrationslager, und verstanden doch oft nicht, was mit ihnen geschah.

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Zutiefst berührend: Kindersicht auf die Gräuel des Nationalsozialismus. 

'Sternkinder', das waren die jüdischen Kinder, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Wie ihre Eltern und Großeltern erfuhren sie die Schrecken der Konzentrationslager, und verstanden doch oft nicht, was mit ihnen geschah. Clara Asscher-Pinkhof, die selbst deportiert wurde und nur durch großes Glück überlebte, beschreibt die Verfolgung durch die Augen der Kinder und findet so besonders eindringliche Bilder. Die Neuausgabe erscheint zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht mit neuem Cover und einem Vorwort von Ronald Leopold, dem Leiters des Anne-Frank-Hauses Amsterdam.

Das früheste Dokument über das Schicksal jüdischer Kinder und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft ist ein erschütterndes Zeitzeugnis wie das 'Tagebuch der Anne Frank'.

Autor*in / Hrsg.: Clara Asscher-Pinkhof
Illustrator*in: Mehrdad Zaeri
Jugendbuch zu: Historisches
Details: Originaltitel: Sterrekinderen
Übersetzt von: Mirjam Pressler
Umfang: 288 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3 x 21 x 14.5 cm
Gewicht: 449 g
Lesealter: 12+
Erscheinungsdatum: 24.09.2018
Rezension bei kidsbestbooks:

Sternkinder wurden die jüdischen Kinder genannt, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Wie ihre Eltern und Großeltern erfuhren sie die Schrecken der Konzentrationslager und verstanden doch oft nicht, was mit ihnen geschah. Verbote wie die alte Schule oder andere kulturelle Einrichtungen zu besuchen, in einem Park zu spielen oder außerhalb des Ghettos einzukaufen, werden hier eindringlich geschildert. Um ihr Kind mit Hilfe einer Fluchthelferin vor dem Transport in ein Lager zu bewahren, erzählt eine Mutter ihrer Tochter, sie dürfe mit einer Tante ein Puppentheater besuchen. Andere Mütter versorgen und retten ein weiteres Baby, da sie keinen Stern tragen müssen. Alte und kranke Menschen werden abtransportiert, Familien werden in die Straßenbahn gebracht und zum Lager gefahren, Razzien in den Häusern der jüdischen Bewohner durchgeführt.

Das Leben im Lager, der Tod, Krankheiten und die Transporte der Kinder in die Vernichtungslager wird für einige von ihnen zu einem neuen Abenteuer in dieser unmenschlichen Umgebung. Den Kleinen zuliebe tun die größeren Kinder so, als würden sie sich über die unerwarteten Butterbrote und die Milch freuen, die sie vor der Abfahrt erhalten. Und sie verhalten sich, als würden sie selbst die grausame Wirklichkeit vergessen, die sie doch schnell wieder einholt. Um das Leben der betroffenen Kinder in dieser Zeit nachvollziehen zu können, solltet ihr unbedingt dieses Buch lesen. Denn nur durch Verstehen und Verständnis kann solches Unrecht verhindert werden.

Dieses Buch ist für Leser ab 12 Jahren geeignet. Es wurde 1962 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Die Neuausgabe erschien zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht mit neuem Cover und einem Vorwort von Ronald Leopold, dem Leiter des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam. Dieses frühe Dokument über das Schicksal jüdischer Kinder während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft ist ein ebenso erschütterndes Zeitzeugnis wie das "Tagebuch der Anne Frank".

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