Claudia Haarmann: Kontaktabbruch. Kinder und Eltern, die verstummen

Artikelnummer: 978-3-944666-14-3

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen, und ein Kontaktabbruch in der Familie ist eine Ausnahmesituation. Immer häufiger wird ein solcher Schnitt von den Töchtern vollzogen, und darum soll es im Kontext dieses Buches gehen.

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Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen, und ein Kontaktabbruch in der Familie ist eine Ausnahmesituation.

Immer häufiger wird ein solcher Schnitt von den Töchtern vollzogen, und darum soll es im Kontext dieses Buches gehen: Die Tochter bricht mit der Mutter. Mütter erleben den Kontaktabbruch wie eine Katastrophe, der man hilflos und verzweifelt ausgeliefert ist. Für die Tochter ist es ein notwendiger Schritt. Für sie ist es das Ende eines schmerzhaften Prozesses, deshalb empfindet sie ihn eher als Befreiung.

Mit dem Kontaktabbruch sendet die Tochter ein Signal an die Mutter, dessen zentrale Botschaft ist: 'Hörst du meine Not in meinem Schweigen?'

Nach dem großen Erfolg von "Mütter sind auch Menschen" widmet sich Claudia Haarmann jetzt ausschließlich dem Thema Kontaktabbruch. Jahrelange therapeutische Erfahrung haben ihr gezeigt, wie sehr die Eltern-Kind-Kommunikation von Unverständnis aber auch von nicht bewusstem Verhalten dominiert wird. Sie untersucht, warum diese Beziehung von dem Kind als nicht unterstützend erlebt wird. Dabei stützt sie sich u.a. auf die bahnbrechenden Theorien von Prof. Dr. Stephen Porges, der die verdeckte, sich immer wiederholende Kommunikation greifbar macht.

Autor*in / Hrsg.: Claudia Haarmann
Familienthemen: Mutter-Tochter-Beziehung
Details: Umfang: 300 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.9 x 20.8 x 13.6 cm
Gewicht: 367 g
Erscheinungsdatum: 16.05.2015

Rezension von Roswita Stand auf lizzy.net:

Mit ihrem Buch "Kontaktabbruch - Kinder und Eltern, die verstummen" baut Claudia Haarmann auf ihrem Buch "Mütter sind auch Menschen. [...]" auf und geht dabei noch einen Schritt weiter: Sie zeigt auf sehr einfühlsame und nachvollziehbare Weise Wege auf, wie Kinder (nicht nur Töchter) wieder zu ihren Eltern finden können - und umgekehrt; aber auch, wann dies für beide Seiten oder eine der Seiten nicht mehr möglich ist, ja vielleicht sogar schädlich für das seelische oder gar körperliche Wohl der betroffenen Person wäre. Aufbauend auf ihrer Kernthese - der transgenerationalen Weitergabe von Familienproblematiken (will heißen: elementare seelische Leiden werden von einer Generation auf die nächste "mitgeschleppt" und durch die Erziehung bzw. den Umgang mit den Kindern teils unbewusst, teils bewusst übertragen) - wird die Situation sowohl aus der Perspektive der Eltern als auch der Kinder geschildert. Dies vermeidet eine etwaige unbeabsichtigte Parteilichkeit der Autorin und für den Leser, verdeutlicht außerdem obendrein, dass ein Denken in Kategorien von Schwarz und Weiß, Schuld und Unschuld hier zu einfach und nicht angebracht wäre/ist. Wegen der so wichtigen ersten Bindungserfahrungen, die in den ersten Lebensjahren meistens mit der Mutter erlebt werden, liegt der Fokus dieses Buches auf Mutter-Tochter-Beziehungen.

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