Claudia Haarmann: Kontaktabbruch in Familien. Wenn ein gemeinsames Leben nicht mehr möglich scheint

Artikelnummer: 978-3-466-34739-1

Konflikte sind in Familien keine Ausnahme, doch der totale Bruch kommt für die meisten überraschend. Mehrheitlich sind es erwachsene Kinder, die sich von den Eltern oder auch von der gesamten Familie lösen. Claudia Haarmann beschreibt die Hintergründe und Dynamiken, die zu den schweren Zerwürfnissen in Familien führen und zeigt Möglichkeiten zur Annäherung auf.

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Wenn Kinder einfach gehen

Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des Buches 'Kontaktabbruch. Kinder und Eltern, die verstummen'.

Konflikte sind in Familien keine Ausnahme, doch der totale Bruch kommt für die meisten überraschend. Mehrheitlich sind es erwachsene Kinder, die sich von den Eltern oder auch von der gesamten Familie lösen. Claudia Haarmann beschreibt die Hintergründe und Dynamiken, die zu den schweren Zerwürfnissen in Familien führen und zeigt Möglichkeiten zur Annäherung auf.



Autor*in / Hrsg.: Claudia Haarmann
Familienthemen: Mutter-Tochter-Beziehung
Details: Umfang: 288 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.7 x 22 x 14.2 cm
Gewicht: 490 g 
Erscheinungsdatum: 04.03.2019

Rezension von Roswita Stand auf lizzy.net:

Mit ihrem Buch "Kontaktabbruch - Kinder und Eltern, die verstummen" baut Claudia Haarmann auf ihrem Buch "Mütter sind auch Menschen. [...]" auf und geht dabei noch einen Schritt weiter: Sie zeigt auf sehr einfühlsame und nachvollziehbare Weise Wege auf, wie Kinder (nicht nur Töchter) wieder zu ihren Eltern finden können - und umgekehrt; aber auch, wann dies für beide Seiten oder eine der Seiten nicht mehr möglich ist, ja vielleicht sogar schädlich für das seelische oder gar körperliche Wohl der betroffenen Person wäre. Aufbauend auf ihrer Kernthese - der transgenerationalen Weitergabe von Familienproblematiken (will heißen: elementare seelische Leiden werden von einer Generation auf die nächste "mitgeschleppt" und durch die Erziehung bzw. den Umgang mit den Kindern teils unbewusst, teils bewusst übertragen) - wird die Situation sowohl aus der Perspektive der Eltern als auch der Kinder geschildert. Dies vermeidet eine etwaige unbeabsichtigte Parteilichkeit der Autorin und für den Leser, verdeutlicht außerdem obendrein, dass ein Denken in Kategorien von Schwarz und Weiß, Schuld und Unschuld hier zu einfach und nicht angebracht wäre/ist. Wegen der so wichtigen ersten Bindungserfahrungen, die in den ersten Lebensjahren meistens mit der Mutter erlebt werden, liegt der Fokus dieses Buches auf Mutter-Tochter-Beziehungen.

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