Claudia Lenssen, Bettina Schoeller-Boujou (Hrsg.): Wie haben Sie das gemacht? Aufzeichnungen zu Frauen und Filmen

Artikelnummer: 978-3-89472-881-6

Frauen sind heute überall präsent, wo Filme geschaffen, verbreitet und vermittelt werden. Regisseurinnen, Kamerafrauen, Produzentinnen, Schauspielerinnen, Cutterinnen, Redakteurinnen und Festivalmacherinnen erzählen in diesem Buch ...

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Frauen sind heute überall präsent, wo Filme geschaffen, verbreitet und vermittelt werden. Regisseurinnen, Kamerafrauen, Produzentinnen, Schauspielerinnen, Cutterinnen, Redakteurinnen und Festivalmacherinnen erzählen in diesem Buch, wie sie 'zum Film' kamen, welche Wünsche und Visionen sie damit verbinden und wie sie die herausfordernden Seiten ihrer Arbeit erleben. Achtzig Stimmen vom historischen Aufbruch 1968 bis zum Stand der Dinge 2014 sind von den Herausgeberinnen zu einer Collage deutscher Film- und Frauengeschichte zusammen geführt worden.

Die Geschichten fesseln durch die persönliche Beschreibung von Lebensentwürfen, der Absage an Rollenklischees und der Suche nach neuen filmischen Stilen. Die Frauen erzählen von ihren Grenzgängen, von Konflikten zwischenFamilie und Arbeit, von Kreativität, Mut, von der Begeisterung für ihre Arbeit - und der Liebe zum Kino.

Begleitend zum Buch erscheinen bei absolutmedien 2 DVDs: Wie haben Sie das gemacht? Filme von Frauen aus 5 Jahrzehnten.

Inhalt


Autor*in / Hrsg.: Bettina Schoeller-Bouju Claudia Lenssen
Medien: Fernsehen Film
Weitere Informationen: Umfang: 496 S., 80 Abb.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 3.2 x 21 x 15 cm
Gewicht: 719 g
Erscheinungsdatum: 02.10.2014

~ INHALT ~

Rezension von Helga Egetenmeier auf AVIVA-Berlin:

Das Kompendium achtzig facettenreicher Erfahrungs- und Lebensgeschichten von Frauen hinter und vor der Kamera, am Schneidetisch und in der Produktion, lehnt sich bewusst an diese InsiderInnen-Frage an, die auf Truffauts berühmte Befragung Hitchcocks anspielt.

"In einem Patchwork aus Erfahrungsberichten, Essays, Statements und Reflexionen", von den Herausgeberinnen in "loser Chronologie" zusammengestellt, schildern die Befragten ihr, den bewegten Bildern gewidmetes, Leben. Mit diesen, zwischen drei bis sieben Seiten langen und einem kurzen Steckbrief versehenen Biografien, entsteht ein längst überfälliges Lexikon zu fünfzig Jahren deutschsprachiger Frauenfilmgeschichte.

Gestern Selbstverwirklichung, heute Selbstbehauptung?

Im Vorwort präsentieren die beiden Herausgeberinnen fachkundig ihr Anliegen, die Entwicklungen und Veränderungen des Kinos und Fernsehens, der Öffentlichkeit und des Verhältnisses heutiger Frauen zu feministischen Filmen zu dokumentieren. Eine Erkenntnis, die sie aus den Interviews und Aufzeichnungen ziehen, ist, "dass die Idee der Selbstverwirklichung, die die Frauenbewegung beflügelt hatte, heute ein Zwang zur Selbstbehauptung geworden ist."

» weiterlesen auf aviva-berlin.de

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