Colette: La Vagabonde

Artikelnummer: 978-3-86915-225-7

Renée Néré verlässt ihren Mann, schüttelt alle bürgerlichen Fesseln ab und stürzt sich voller Lebenslust ins Pariser Künstlerleben. Fortan verdient sie ihren Lebensunterhalt als Tänzerin und Schauspielerin. Als Maxime, ein reicher Erbe, sich leidenschaftlich in sie verliebt und ihr die Welt zu Füßen legt, gerät sie kurzzeitig in Versuchung, seinem Werben nachzugeben.

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Das Kultbuch der Frauenliteratur wiederentdeckt!

Renée Néré verlässt ihren Mann, schüttelt alle bürgerlichen Fesseln ab und stürzt sich voller Lebenslust ins Pariser Künstlerleben. Fortan verdient sie ihren Lebensunterhalt als Tänzerin und Schauspielerin. Als Maxime, ein reicher Erbe, sich leidenschaftlich in sie verliebt und ihr die Welt zu Füßen legt, gerät sie kurzzeitig in Versuchung, seinem Werben nachzugeben. Doch schließlich entscheidet sie sich gegen die materielle Sicherheit eines privilegierten Lebens an Maxims Seite und für die Freiheit.
Der Roman zeichnet das Bild einer unabhängigen und begabten jungen Frau, die gegen alle gesellschaftlichen Widerstände ihren eigenen Weg geht, und entführt die LeserInnen in die faszinierende Welt der Pariser Boheme.

Autor*in / Hrsg.: Sidonie Gabrielle Colette
Belletristik: Klassikerinnen historischer Roman biografische Literatur
Details: Originaltitel: Renée Néré
Übersetzt von: Grit Zoller
Einbandart: Halbleinen
Umfang: 272 S.
Format (T/L/B): 2.5 x 19 x 12.5 cm
Gewicht: 331 g
Erscheinungsdatum: 17.02.2021
Rezension von Christina Mohr auf AVIVA-Berlin:

Der stark autobiographisch gefärbte Roman "La Vagabonde" bedeutete 1910 den Durchbruch für die Varietékünstlerin und Schriftstellerin Sidonie Gabrielle Colette, genannt Colette, die 1873 als jüngstes von vier Geschwistern geboren wurde und in der Bourgogne aufwuchs.

Mit zwanzig Jahren heiratete Colette den deutlich älteren Henry Gauthier-Villars, der sich mit mäßigem Erfolg als Autor versuchte - allerdings erkannte Gauthier-Villars das literarische Talent seiner jungen Gattin und nutzte dieses skrupellos aus. Er zwang Colette, unter seinem Pseudonym "Willy" eine Romanserie aus weiblicher Perspektive zu schreiben. Für die ersten Titel der berühmten "Claudine"-Reihe konnte sich Gauthier-Villars noch die Rechte sichern. Nach der Scheidung von ihrem untreuen Willy veröffentlichte Colette weitere "Claudine"-Romane, dann jedoch selbstbewusst unter eigenem Namen.

In der Tat bot Colettes wildes Leben als Tänzerin, Schauspielerin und Liebling der Pariser Boheme viel Stoff für Romane - und weil sie keineswegs eine vergnügungssüchtige Lebedame war, sondern hochintelligent, eloquent und mit einem durch nichts aufzuhaltenden Schreibeifer gesegnet, verfasste sie die Romane gleich selbst. Sowohl ästhetisch als auch inhaltlich setzte Colette neue, eigene Maßstäbe: Unverblümt schrieb sie über lesbische Liebe und Beziehungen zu jüngeren Männern, gespickt mit Zeugnissen ihrer Bildung und Belesenheit.

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