Connie Palmen: Die Sünde der Frau. Über Marilyn Monroe, Marguerite Duras, Jane Bowles und Patricia Highsmith

Artikelnummer: 978-3-257-07022-4

'Good girls go to heaven, and bad girls go everywhere, wusste schon Mae West. Marilyn Monroe, Marguerite Duras, Patricia Highsmith und Jane Bowles verstoßen jede auf ihre Weise gegen Gebote.

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'Good girls go to heaven, and bad girls go everywhere, wusste schon Mae West. Marilyn Monroe, Marguerite Duras, Patricia Highsmith und Jane Bowles verstoßen jede auf ihre Weise gegen Gebote. Sie durchbrechen die Schranken des Anstands, ihres Geschlechts, der herrschenden Moral. Sie tun das, um frei, souverän und autonom zu sein, nach Maßgabe eigener Regeln leben zu können.' Doch diese Entscheidung hat einen hohen Preis.

Autor*in / Hrsg.: Connie Palmen
Biografien von/über: Sammelportraits
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
Details: Originaltitel: De zonde van de vrouw
Übersetzt von: Hanni Ehlers
Umfang: 96 S.
Einband: Leinen
Format (T/L/B): 1.5 x 18.8 x 12.3 cm
Gewicht: 173 g
Erscheinungsdatum: 28.03.2018

Rezension von Juliane Brumberg bei bzw-weiterdenken:

Connie Palmen ist seit vielen Jahren eine meiner Lieblingsautorinnen. Mich fasziniert, dass sie spannend schreibt und wie nebenbei alle möglichen Fragen des Lebens verarbeitet, über die auch ich immer wieder nachdenke. Während Ihre Bücher I.M. Ischa Meijer (1999), Ganz der Ihre (2004), Idole und ihre Mörder (2005), Luzifer (2008) oder Logbuch eines unbarmherzigen Jahres (2013), immer auch starke autobiografische Anteile enthielten, hat sie sich in ihren jüngsten Veröffentlichungen den Biografien anderer außergewöhnlicher Frauen zugewendet: Das war schon so bei "Du sagst es" (2016 - es geht darin um das Schriftstellerpaar Sylvia Plath und Ted Hughes) - und ist es auch in ihrem jüngsten Büchlein "Die Sünde der Frau".

Der Titel schreckt erst einmal ab. Frau und Sünde, das kennen wir doch irgendwie. Ist es etwa schon Sünde, berühmt werden zu wollen und dann auch zu sein? In diesem Fall widmet Connie Palmen sich den Gemeinsamkeiten von vier komplizierten Persönlichkeiten: Marilyn Monroe, Marguerite Duras, Jane Bowles und Patricia Highsmith. Es waren ungewöhnliche Frauen und alle endeten selbstzerstörerisch und tragisch. Statt nun auf die gesellschaftlichen Strukturen in den jeweiligen Lebensumfeldern zu schauen, findet Connie Palmen andere Gemeinsamkeiten: Den frühen Verlust des Vaters und eine zerrüttete Beziehung zur Mutter. Die Mutter hat an allem Schuld? Das Patriarchat lässt grüßen! Nein, Feministinnen sind weder ihre Protagonistinnen noch Connie Palmen selber. Und trotzdem - es ist interessant, wie sie der Leserin diese vier Frauen in gar nicht sehr langen Skizzierungen näher bringt und einen neuen Blickwinkel auf sie eröffnet.

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