Cornelia Helfferich: Familie und Geschlecht. Eine neue Grundlegung der Familiensoziologie

Artikelnummer: 978-3-8252-4662-4

Wer bisher einen geschlechtertheoretischen Anschluss der Familiensoziologie vermisste, wird in diesem Buch fündig. Die Autorin zeigt auf, dass das Paar und die Kernfamilie nicht (nur) auf der Einteilung in zwei Geschlechter beruhen, sondern entlang des biografischen Prozesses mit vielen kleinen und größeren Verschiebungen erst hergestellt werden. Die geschlechterbezogen konservative Familiensoziologie wird so endlich auf den Kopf gestellt und um eine grundlegende Perspektive erweitert.

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Wer bisher einen geschlechtertheoretischen Anschluss der Familiensoziologie vermisste, wird in diesem Buch fündig. Die Autorin zeigt auf, dass das Paar und die Kernfamilie nicht (nur) auf der Einteilung in zwei Geschlechter beruhen, sondern entlang des biografischen Prozesses mit vielen kleinen und größeren Verschiebungen erst hergestellt werden. Die geschlechterbezogen konservative Familiensoziologie wird so endlich auf den Kopf gestellt und um eine grundlegende Perspektive erweitert.

Autor*in / Hrsg.: Cornelia Helfferich
Details: Umfang: 302 S., 9 s/w Illustr., 12 s/w Tab.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.8 x 21.5 x 15 cm
Gewicht: 467 g 
Erscheinungsdatum: 15.05.2017

Vorwort 9

1 Einleitung: Familie und Geschlecht 13

1.1 Konzepte von Geschlecht und von Familie im Vergleich 21

1.2 Geschlechterbeziehungen und reproduktives Handeln im Lebenslauf als Gegenstand der Familiensoziologie 28

1.3 Historischer Exkurs: Gesellschaftliche Regulierung von Sexualität und Generativität 34

1.4 Die empirische Quellen 47

TEIL I: Theoretische Grundlegungen 49

2 Theoretische Zugänge 50

2.1 Grundlegende Konzepte: Kollektive Praktiken und soziales Handeln 50

2.1.1 Habitus, Praktiken, Kapitalsorten und Felder: Bourdieu 50

2.1.2 Verwandte Konzepte und Teilaspekte 59

2.1.3 Konkurrierende Konzepte: Rationale Entscheidungen 71

2.2 Die biografische und die Lebenslaufperspektive 85

2.2.1 Die Lebenslaufperspektive in der (Familien-)Soziologie 86

2.2.2 Die Lebenslaufperspektive in der Geschlechterforschung 90

2.2.3 Geschlechterbeziehungen im Lebenslauf als "linked lives" 93

2.2.4 Die gesellschaftliche Organisation von Übergängen 95

2.3 Fazit 96TEIL II: Geschlechterbeziehungen von der ersten Liebe bis zum letzten Kind 99

3 Die sexuelle Initiation als Transformation von Beziehungen: Von der ersten Liebe... 102

3.1 Zusammen mit allen und zu zweit allein: zwischen Peers und Privatheit 105

3.2 Initiationsbeziehungen 109

3.3 Soziale Differenzierungen 117

3.4 Fazit 118

4 Die Verstetigung der Beziehungen 123

4.1 Verstetigung I: Die Beziehungen werden länger und enger 124

4.2 Verstetigung II: Verbindlichere Festlegungen 127

4.2.1 Kinderlose Paare ziehen zusammen 129

4.2.2 Paare heiraten 131

4.3 Soziale Differenzierungen 136

4.4 Fazit 138

5 Kinderwunsch und Partnerwahl 141

5.1 Familie und Kinder als Teil des Lebensentwurfs 143

5.2 Wünsche und Imaginationen I: Kinder und Familie 144

5.3 Die Verhinderung, der Aufschub und die Begrenzung von Familie 152

5.4 Wünsche und Imaginationen II: Partnerwahl 154

5.5 Soziale Differenzierungen 159

5.6 Fazit 166

6 Familiengründung als Transformation einer Geschlechterbeziehung I:

Alters- und Sequenzregeln 170

6.1 Das "richtige" Alter für die Familiengründung 171

6.2 Verletzung der Sequenzregel: Elternschaft in Ausbildung und Studium 174

6.3 Verletzung der Altersregel: "Teenager-Mütter" 178

6.4 Soziale Differenzierungen 182

6.5 Fazit 187

7 Familiengründung als Transformation einer Geschlechterbeziehung II:

Die Folgen der ersten Geburt 189

7.1 Die Beziehung nach ihrer Erweiterung 192

7.2 Vaterschaft als Transformation von Männlichkeit 201

7.3 Ledige Mütter und Alleinerziehende 209

7.4 Soziale Differenzierungen 216

7.5 Fazit 222

8 ... bis zum letzten Kind: Familienerweiterung und Kinderlosigkeit 226

8.1 Weitere Kinder im Lebenslauf 226

8.2 Keine Kinder, genug Kinder 231

8.3 Fazit und Ausblick 237

9 Zusammenführung und Zusammenfassung: Familie und Geschlecht 240

9.1 Bourdieu als Leittheorie 244

9.2 Die sukzessive Herausbildung des Geschlechterhabitus auf dem Weg von der ersten Liebe bis zum letzten Kind 246

9.3 Familie, Geschlecht und soziale Ungleichheit: Reproduktive Kulturen 252

9.4 Ausblick 265

Literaturverzeichnis 269

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 297

Anhang 299

Angaben zu Forschungsprojekten des Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstituts zu Familienplanung im Lebenslauf 299

Definition des Bildungsindikators 301

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