Cornelia Naumann: Der Abend kommt so schnell. Sonja Lerch - Münchens vergessene Revolutionärin

Artikelnummer: 978-3-8392-2199-0

Für Sonja ist der Frieden zum Greifen nah. Mit Kurt Eisner und anderen Pazifisten will sie im Januar 1918 nach vier entbehrungsreichen Jahren den Krieg beenden. Eisner und sie rufen den Generalstreik aus, doch die Aktivisten werden verhaftet. Ihr Ehemann sagt sich öffentlich von Sonja los. Er will seine berufliche Karriere nicht durch das skandalöse Benehmen seiner Gattin gefährden.

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Für Sonja ist der Frieden zum Greifen nah. Mit Kurt Eisner und anderen Pazifisten will sie im Januar 1918 nach vier entbehrungsreichen Jahren den Krieg beenden. Eisner und sie rufen den Generalstreik aus, doch die Aktivisten werden verhaftet. Ihr Ehemann sagt sich öffentlich von Sonja los. Er will seine berufliche Karriere nicht durch das skandalöse Benehmen seiner Gattin gefährden. Nur Fritzi, eine junge Munitionsarbeiterin, besucht die Gefangene. Sie will das Geheimnis der bewunderten Revolutionärin erfahren. Vor dem Leser enthüllt sich das tragische Leben einer Frau zwischen zwei Welten.

Autor*in / Hrsg.: Cornelia Naumann
Belletristik: historischer Roman
Details: Umfang: 409 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 3.3 x 21.1 x 13.8 cm
Gewicht: 506 g
Erscheinungsdatum: 07.02.2018

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5 von 5 Ein wunderbares Buch

Cornelia Naumann gelingt mir ihrem biographiegeschichtlichen Roman über die Revolutionärin Sonja Lerch ein farbenfrohes und vielschichtiges Porträt einer fast vergessenen Persönlichkeit linker Geschichte. Dabei ließ die Autorin ihr jahrelang recherchiertes Wissen, das sie in Archiven an den Stationen des Lebenswegs der Porträtierten gesammelt hat, unterschwellig in die Erzählung einfließen, wodurch dem gesamten Projekt hohe Authentizität verliehen wird. Dabei gilt stets ihr Grundsatz: In diesem Roman ist alles wahr - auch das Erfundene.

., 27.03.2020
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