David Levithan: Letztendlich sind wir dem Universum egal

Artikelnummer: 978-3-8414-2219-4

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

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Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?

Empfohlen von der Stiftung Lesen (2015)
Jury: "40 fesselnde Einzelschicksale - jedes einzelne bewegend und hintergründig!?

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: David Levithan
Jugendbuch zu: Geschlechtsidentitäten
Weitere Informationen: Originaltitel: Every Day
Übersetzt von: Martina Tichy
Umfang: 400 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.5 x 22 x 15.2 cm
Gewicht: 660 g
Lesealter: 14+ 
Erscheinungsdatum: 27.03.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension des Leipziger Lesekompass von Leipziger Buchmesse und Stiftung Lesen (2015):

Was muss es für ein Gefühl sein, wenn man jeden Morgen beim Aufwachen erst einmal herausfinden muss, wer man an diesem Tag ist? Diese Frage kann wohl nur A beantworten, eine Seele, die täglich in eine neue Identität schlüpft: mal Junge, mal Mädchen, mal dick, mal dünn, mal hell, mal dunkel, mit Schrammen auf der Seele, mit Brüchen in der Familie, mit Sorgen in der Schule - oder ganz anders! Körper und Rolle werden übernommen - aber im Innersten bleibt A ganz bei sich. Und das ist das Problem! Denn was tut ein Wesen, das sich selbst als Treibgut bezeichnet und täglich Trennungen verkraften muss, wenn es sich verliebt?

Eine Seelenodyssee, die schon 16 Jahre andauert, ist eine anspruchsvolle, fast schon philosophische Grundidee. Gleichzeitig bietet der originelle Ansatz aber die Möglichkeit, zahlreiche Einzelschicksale Jugendlicher schlaglichtartig zu beleuchten. Und das liest sich so unglaublich mitreißend, dass man den Umfang dieses Jugendromans glatt vergisst. Sprachlich herausragend gestaltet, mit sehr differenzierten Charakterzeichnungen und viel Potenzial für Diskussionen über Identitäts- und Sinnfindung, aber auch über zwischenmenschliche Beziehungen jeder Couleur. Für den fächerübergreifenden Einsatz in der Schule, aber auch einfach als spannender Lesestoff gleichermaßen geeignet!

Themen: Biologie, Philosophie, Identität, Liebe, Freundschaft, Familie, Gesellschaft

» zur Seite des Leipziger Lesekompass


Rezension auf dem Blog Die Töchter Regalias vom 05.06.2014:

Hier sind wir endlich bei dem Buch, dessen Protagonist_in kein Geschlecht, keinen Körper und keinen Namen außer "A" hat. A wacht jeden Morgen im Köper eines anderen Menschen auf, jeden Tag ist xier (Xier? Ein genderneutrales Possessivpronomen, erklärt von Anna Heger) eine andere Person. Als sich A in Rhiannon verliebt, versucht xier ihr* nahezukommen und ihr* zu verdeutlichen, dass xier immer dieselbe Person ist, halt nur gerade in einem anderen Körper steckt. Zudem (...) hat A Zugang zum Internet und kann so xiese Identität bewahren. Leider wird A auf der Verlagsseite als "er" bezeichnet und auch beim Lesen wird durch xiese Liebe zu Rhiannon anscheinend der Eindruck erweckt, dass A doch eine männliche Existenz sein muss. Auch auf der Website des Autors wird A mit "he" bezeichnet (...)

» zum Blogeintrag


"Jeden Tag eine neue Identität? Heute Sohn reicher Eltern und morgen Tochter eines alleinerziehenden Vaters? David Levithan stellt in seinem Roman die Frage, wie es wäre, äußerlich stets verändert, dem ungeachtet im Inneren beständig zu sein. Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte von großer Spannung und hoher Intensität!"
(Dr. Heinke Kilian, freie Journalistin, Frankfurt/Main. In: Bücher-Medien-Magazin HITS für KIDS, Print-Ausgabe 42/2014)

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