Die Meister-Sammlerin. Karoline Luise von Baden

Artikelnummer: 978-3-422-07312-8

Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723-1783), seit 1751 verheiratet mit Markgraf Karl Friedrich von Baden-Durlach, war eine Sammlerin von europäischem Rang.

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Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723-1783), seit 1751 verheiratet mit Markgraf Karl Friedrich von Baden-Durlach, war eine Sammlerin von europäischem Rang. Durch ihr internationales Korrespondentennetzwerk machte sie die noch junge Residenzstadt Karlsruhe zu einem Ort regen intellektuellen Austauschs. Aufgeklärter Esprit, Kunstliebe und geschicktes Agieren auf dem französischen, niederländischen und deutschen Kunstmarkt zeichnen ihr Sammeln aus.

Im Zentrum der 'Großen Landesausstellung' steht die Präsentation des über 200 Gemälde umfassenden privaten Mahlerey-Cabinets. Karoline Luise hatte eine Vorliebe für niederländische Meister des Goldenen Zeitalters und die zeitgenössische Kunst Frankreichs. Sie konnte unter anderem bedeutende Werke von Teniers, van Dyck, Rembrandt, Dou, Boucher, Vernet und Chardin erwerben. Vor Augen geführt wird auch ihre Entwicklung von der Amateurin zur respektierten Kunstkennerin. Wie ihre eigenhändigen

Pastelle und Zeichnungen zeigen, erreichte sie als Schülerin Liotards auch selbst ein hohes künstlerisches Niveau.


Biografien von/über: Adligen/Königinnen Künstlerinnen Unternehmerinnen
Kunst: Bildende Kunst
Zeitepoche: 18. und 19. Jh.
Weitere Informationen: Katalog zur Ausstellung Staatliche Kunsthalle Karlsruhe 2015
Hrsg.: Holger Jacob-Friesen, Pia Müller-Tamm, Christoph Frank u-a.
Umfang: 544 S., mit 500 meist farbigen Abbildungen
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 4.5 x 29.5 x 25 cm
Gewicht: 2.820 g
Erscheinungsdatum: 10.06.2015

Rezension von Sharon Adler auf AVIVA-Berlin:

Der umfassende Ausstellungskatalog und die Ausstellung "Baden-Württemberg in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe" (bis 6.9.2015) zeigen anhand der Werke und Aufsätze renommierter Autor_innen die Entwicklung der Amateurin und Kunstliebhaberin zur -kennerin.

Markgräfin Karoline Luise zu Baden-Durlach (Carolina Louisa Margräfin zu Baden-Durlach, 1723-1783), geborene Landgräfin zu Hessen-Darmstadt, seit 1751 verheiratet mit Markgraf Karl Friedrich von Baden-Durlach, war eine Sammlerin von europäischem Rang. Durch ihr internationales Netzwerk von Korrespondent_innen machte sie die noch junge Residenzstadt Karlsruhe zu einem Ort regen intellektuellen Austauschs. Aufgeklärter Esprit, Kunstliebe und geschicktes Agieren auf dem französischen, niederländischen und deutschen Kunstmarkt zeichnen ihr Sammeln aus. Im Zentrum der "Großen Landesausstellung" steht die Präsentation des über 200 Gemälde umfassenden privaten Mahlerey-Cabinets.

Karoline Luise hatte eine Vorliebe für niederländische Meister des Goldenen Zeitalters und die zeitgenössische Kunst Frankreichs. Sie konnte unter anderem
bedeutende Werke von Teniers, van Dyck, Rembrandt, Dou, Boucher, Vernet und Chardin erwerben. Vor Augen geführt wird auch ihre Entwicklung von der Amateurin zur geschätzten Kunstexpertin. Wie ihre von ihr selbst angefertigten Pastelle und Zeichnungen zeigen, erreichte sie als Schülerin Liotards auch selbst ein hohes künstlerisches Niveau. Der begleitende Aufsatzband enthält zwanzig Forschungsbeiträge renommierter Autor_innen, die 2014 auf einer Tagung in Karlsruhe präsentiert wurden.

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