Elena Gorokhova: Russisches Tattoo

Artikelnummer: 978-3-423-26068-8

Lost in Translation - eine liebevoll ironische Culture-Clash-Geschichte voller Situationskomik.

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Goodbye Leningrad, hello America!

Mit nichts als einem Koffer kommt Lena aus Leningrad in den USA an. Ein Leben ohne mütterliche (und staatliche) Kontrolle scheint zum Greifen nah. Doch die lang ersehnte Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif, der Kulturschock trifft sie mit voller Wucht und auch die Ehe mit Robert entwickelt sich anders als erwartet. Erst nach und nach fasst sie Fuß in der amerikanischen Gesellschaft, findet Arbeit, lässt sich scheiden und heiratet erneut.

Als Tochter Sascha geboren wird, reist Lenas Mutter aus der Sowjetunion an - und bleibt. Die ungelösten Konflikte, die Lena hinter sich gelassen zu haben meinte, flammen wieder auf: Zwischen ihrer sowjetisch geprägten Mutter und ihrer amerikanisch erzogenen Tochter muss Lena ihre eigene Identität neu bestimmen.

Voller Komik und Sprachwitz schildert Elena Gorokhova, was es bedeutet, sich in einer fremden Sprache neu erfinden zu müssen und die widerstreitenden Aspekte der eigenen Persönlichkeit miteinander zu versöhnen.

Lost in Translation - eine liebevoll ironische Culture-Clash-Geschichte voller Situationskomik.


Autor*in / Hrsg.: Elena Gorokhova
Land im Fokus: USA Russland
Thema: russische Frauen
Weitere Informationen: Originaltitel: A Russian Tattoo. A Memoir
Übersetzt von: Saskia Bontjes van Beek
Umfang: 427 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 3.3 x 21 x 13.4 cm
Gewicht: 500 g 
Erscheinungsdatum: 21.08.2015

~ LESEPROBE ~

Rezension von Helga Egetenmeier auf Aviva-Berlin:

In den Anfangszeiten des Kalten Krieges geboren und 1980 zum "Klassenfeind" ausgewandert, schildert die Autorin humorvoll-kurzweilig ihre Lebensgeschichte zwischen der Sowjetunion und den USA und verknüpft dies mit den zwei einflussreichsten Frauen in ihrem Leben, ihrer Mutter und ihrer Tochter.

Elena Gorokhova wuchs in der russischen Mittelschicht der 1960 bis -70er Jahre auf und kennt dadurch sowohl das übliche Schlangestehen um Lebensmittel, als auch die Möglichkeiten, die eine Anatomieprofessorin und angesehenes Parteimitglied als Mutter und ein Direktor einer Technischen Hochschule als Vater ihrem Kind bieten konnten. Bereits im Alter von zehn Jahren traf sie eine rebellische Entscheidung, indem sie die englische Sprache erlernte und später auch studierte.

Ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen in Leningrad (seit 1991 wieder Sankt Petersburg) bis zur Ausreise in die USA verarbeitete sie bereits in ihrem ersten Buch "Goodbye Leningrad". Den Anstoß dafür gab die Teilnahme an einem Memoir-Workshop bei dem Pulitzer-Preisträger Frank McCourt im Jahr 2004. Durch den für sein ausgezeichnetes und später verfilmtes Werk "Die Asche meiner Mutter" bekannten Autor, lernte sie einen naiv-distanzierten bis ins tragikomische gehenden Schreibstil kennen.

Diese Ausdrucksform behält sie auch in ihrem aktuellen Buch "Russisches Tattoo" bei, in dem sie ihre Lebensgeschichte von 1980 bis heute weiterschreibt als "A story of a stranger in a strange land". Ihr Start in den USA beginnt mit einer Ehe, die sie noch in Leningrad einging, weder wissend, was mit ihrem Mann noch mit diesem Land auf sie zukommen würde. Ihre fehlenden Kenntnisse über den amerikanischen Alltag bringt die aus einer Mangelwirtschaft kommende Autorin mit unterhaltsamen Beispielen ein, wie die eines gut sortierten Schuhladens, der sie, die nicht einmal ihre Schuhgröße kennt, vollkommen überfordert.

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