Elisa Macellari: Kusama

Artikelnummer: 978-3-96244-150-0

Vom ländlichen Japan der Nachkriegszeit nach New York in die internationale Kunstwelt und dort ganz nach oben - die mittlerweile über 90jährige japanische Künstlerin Yayoi Kusama hat ihr komplettes Leben der Kunst gewidmet und mit ihren Happenings und Fluxus-Installationen die (Kunst-)Welt bereichert, und nicht zuletzt auch als weibliche Künstlerin in einer Männerdomäne ihren feministischen Standpunkt vertreten.

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Vom ländlichen Japan der Nachkriegszeit nach New York in die internationale Kunstwelt und dort ganz nach oben - die mittlerweile über 90jährige japanische Künstlerin Yayoi Kusama hat ihr komplettes Leben der Kunst gewidmet und mit ihren Happenings und Fluxus-Installationen die (Kunst-)Welt bereichert, und nicht zuletzt auch als weibliche Künstlerin in einer Männerdomäne ihren feministischen Standpunkt vertreten. Ihre Werke werden in allen großen Ausstellungshäusern der Welt ausgestellt. 

Verfolgen Sie in dieser grafisch illustrierten Biografie ihren unglaublichen Lebensweg: Von ihrem mutigen Aufbruch aus Japan als junge Künstlerin Anfang des 20. Jahrhunderts, von ihrer Begeisterung für die lebendige New Yorker Kunstszene in den 1970er Jahren, ihrer Rückkehr nach Hause und ihrem Aufstieg zum international gefeierten Star der Kunstszene im 21. Jahrhunderts.

Illustrator*in: Elisa Macellari
Details: Originaltitel: Kusama: ossessioni, amori e arte
Übersetzt von: Juliane Lochner
Einbandart: gebunden
Umfang: 128 S., durchgehend farbig illustriert
Format (T/L/B): 1.9 x 25 x 18 cm
Gewicht: 564 g
Lesealter: 14+
Erscheinungsdatum: 27.08.2020
Rezension von Christina Mohr auf AVIVA-Berlin:

Yayoi Kusamas berühmteste Werke kennt wahrscheinlich jede/r: Bunte Punkte, die über Leinwände, Skulpturen, Wände, Körper und Kürbisse wandern und geradezu halluzinatorische Wirkung entfalten. Und das nicht aus purem Spaß am Malen: Die 1929 in Matsumoto, Japan geborene Künstlerin litt unter ihrer strengen Erziehung und entwickelte bereits in der Kindheit psychische Störungen.

Sie sah Punkte- und Karomuster vor den Augen und fürchtete, sich darin aufzulösen. Schon in ihren frühen Werken übertrug sie mit förmlich manischem Produktionszwang diese Halluzinationen mit Farbe auf Flächen. Später entwickelte sie Ängste vor phallischen Formen, Sexualität generell und vor Essen, was sie ebenfalls in ihrer Kunst verarbeitete. Ihre Psychotherapien verheimlichte sie nie, sondern thematisierte sie offen in ihrer Kunst und Happenings.

Gegen den Willen ihrer Eltern zog sie 1958 nach New York, wo sie mit Unterbrechungen bis 1972 lebte und arbeitete. Ihre ungewöhnlichen Werke erregten auch in New York City Aufsehen. Sie gehörte zu den wichtigsten Künstlerinnen der Stadt, an ihren körperbetonten Happenings nahmen regelmäßig zahlreiche Menschen teil. Auch Andy Warhol gehörte zu ihrem Freundeskreis. 2017 eröffnete Yayoi Kusama in Tokyo ihr eigenes Museum.

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