Elisabeth Meyer-Renschhausen: Urban Gardening in Berlin. Touren zu den neuen Gärten der Stadt

Artikelnummer: 978-3-8148-0204-6

Dieses Buch führt den Leser zu über 70 sehenswerten Berliner Gartenprojekten, stellt unterschiedliche Konzepte des Urban Gardening vor und verrät, in welchen Hinterhöfen sich ganz besondere Gärten verbergen.

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Mitten in der Stadt wohnen und trotzdem das eigene Gemüse anpflanzen, pflegen und ernten: Großer Luxus, der manchmal sogar in einer kleinen Kiste wächst. Die Idee des Urban Gardening kam bereits Anfang des 20. Jahrhunderts auf und wird in Berlin seit einigen Jahren wieder kultiviert.

Dieses Buch führt den Leser zu über 70 sehenswerten Berliner Gartenprojekten, stellt unterschiedliche Konzepte des Urban Gardening vor und verrät, in welchen Hinterhöfen sich ganz besondere Gärten verbergen.

Autor*in / Hrsg.: Elisabeth Meyer-Renschhausen
Details: Edition Q im be.bra Verlag
Umfang: 192 S., 120 farb. Abb. 1 Ktn.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.5 x 21.1 x 13.7 cm
Gewicht: 389 g
Erscheinungsdatum: 29.02.2016

Rezension von Sharon Adler auf AVIVA-Berlin:

Die Gründerin und Mitinitiatorin zahlreicher Gemeinschaftsgarten-Projekte arbeitet seit Jahrzehnten intensiv mit den Themen Ernährung, Urban- und Guerilla Gardening und Interkulturelles Gärtnern von Berlin bis New York. In ihrer Publikation "Urban Gardening in Berlin" stellt Elisabeth Meyer-Renschhausen, PD Dr. für Geschlechtersoziologie und Kultursoziologie an der FU Berlin, Grüne Oasen und deren soziokulturelle und historische Entwicklung in der (Haupt-)Stadt vor.

Im Fokus hat sie dabei die vielfältigsten Formen - von selbstverwalteten oder durch das Amt für Stadtentwicklung und die Quartiersmanagements unterstützte Gärten und Gartenkolonien - neuer urbaner Agrarkultur.

Wer jetzt befürchtet, es handele sich hier um eine trockene wissenschaftliche Abhandlung, kann beruhigt aufatmen. "Urban Gardening in Berlin" ist viel mehr als ein praxisbezogenes Handbuch, und ganz dicht dran an der Realität der Akteur_innen, die diese Stadt nicht nur für einige wenige Privilegierte, sondern für uns alle ein wenig grüner machen wollen. Nicht unerwähnt sein soll dabei die Tatsache, dass die meisten dafür ehrenamtlich Zeit und Eigenmittel einbringen, denn nicht immer werden die Projekte finanziell unterstützt. Und dass, obwohl die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eigens ein Programm zu Förderung entwickelt hat, das "Programm produktiver Stadtlandschaften".

Für ihre Recherchen reiste Elisabeth Meyer-Renschhausen kreuz & quer durch Berlin - in die Mitte und alle Randbezirke - traf Organisatorinnen (hauptsächlich Frauen) und fasste die Ergebnisse in elf mit "Touren" betitelten Kapiteln zusammen, die nun in Buchform vorliegen.
Auf 189 Seiten werden über 70 ambitionierte Berliner Gartenprojekte fernab jeder Gartenzwerge-Kulisse mit seinen unterschiedlichen Konzepten des Urban Gardening in Text und Foto vorgestellt.

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