Elisabeth Raabe: Eine Arche ist eine Arche ist eine Arche. Verlegerinnenleben

Artikelnummer: 978-3-9524433-1-6


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Autor*in / Hrsg.: Elisabeth Raabe
Kunst: Literatur
Zeitepoche(n): 20. und 21. Jh.
Details: Umfang: 240 S., 121 Illustr.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.8 x 19.5 x 11.8 cm
Gewicht: 334 g
Erscheinungsdatum: 18.01.2016

Rezension von Magdalena Herzog auf Aviva-Berlin:

Möchten Sie in Prosa erfahren, wie Verlage die Welt der Literatur für uns Lesende erschaffen? Die Arche-Verlegerin Elisabeth Raabe komponiert aus drei Jahrzehnten Arbeit eine Sinfonie über die Entdeckungen literarischer Größen und über die Geschichte des west- und ostdeutschen literarischen Lebens seit 1944.

Wie die Arche in weibliche Hand kam
Eine Lektorin und eine Buchhändlerin, die zwar erfahren, jedoch in der Bücherwelt noch nicht bekannt sind, kaufen am letzten Tag des Jahres 1982 in Zürich den renommierten Schweizer Verlag Arche für deutschsprachige und internationale Autor_innen. Es sind Elisabeth Raabe und Regina Vitali, die sich im Wettbewerb gegen namenhafte Verlage durchgesetzt haben. Seitdem prägen sie die deutschsprachige literarische Landschaft. Elisabeth Raabe hat ihr professionelles Leben und damit einen Teil der Literaturgeschichte der letzten 30 Jahre nun in "Eine Arche ist eine Arche ist eine Arche. Verlegerinnenleben" zusammengefasst.

Ein Arbeitstagebuch des Verlagswesen
Besonders der Beginn dieser außerordentlichen Erfolgsgeschichte liest sich wie ein ausformuliertes Arbeitstagebuch: wie die Abwicklungen des Kaufvertrags von statten gingen, wie am 3.1.1983 die Arbeit begann, wie sich die beiden Inhaberinnen in dem neuen Büro einrichteten, sich in die Akten einarbeiteten, die alten Mitarbeiter_innen für sich gewinnen und neues Personal einstellen mussten, ein Netzwerk von Vertreter_innen aufbauten, unendlich viele Bücher im Lager aus der Backlist der "alten Arche" - wie sie die Autorin stets nennt - preiswert verkauften und damit den ersten Aufruhr auslösten. Die Inhaberinnen knüpften an eine vierzigjährige Tradition an ? diese wollten sie aufnehmen und gleichzeitig neue Akzente setzen. Auch hier bekommen wir einen detaillierten Einblick, wie Raabe + Vitali diese Neuausrichtung vorgenommen haben, wie der Kontakt mit alten Autor_innen gehalten und zu neuen aufgebaut wurde.

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