Elisabeth Sandmann: Der gestohlene Klimt. Wie sich Maria Altmann die Goldene Adele zurückholte

Artikelnummer: 978-3-938045-98-5

Mitten im Ersten Weltkrieg wird Maria Altmann in Wien in eine wohlhabende jüdische Familie hineingeboren. Ihre Tante, Adele Bloch-Bauer, ist gebildet, kunstsinnig, avantgardistisch und mehr als beglückt, als ihr Mann bei dem berühmten Maler Gustav Klimt

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Mitten im Ersten Weltkrieg wird Maria Altmann in Wien in eine wohlhabende jüdische Familie hineingeboren. Ihre Tante, Adele Bloch-Bauer, ist gebildet, kunstsinnig, avantgardistisch und mehr als beglückt, als ihr Mann bei dem berühmten Maler Gustav Klimt ein Porträt von ihr in Auftrag gibt geht, das zum Auftakt zu einer feinen Sammlung von Klimt-Bildern wird. Sie geht bei dem Maler Gustav Klimt ein und aus, der 1907 ihr Porträt, das berühmte Bildnis der Goldenen Adele fertigstellt. Mit dem Einmarsch der Nazis wird der gesamte Besitz geraubt und den Bloch-Bauers bleibt von der einstmals großen Kunstsammlung buchstäblich nichts. Als sich die Erben nach 1945 um eine Rückgabe bemühen, sehen sie sich konfrontiert mit Lügen und Intrigen, die sie in ihrem vollem Ausmaß erst 50 Jahre später erkennen. Jetzt beschließt Maria Altmann mit fast 84 Jahren, den Staat Österreich von den USA aus zu verklagen, um die gestohlenen Klimt-Bilder zurückzubekommen. Gemeinsam mit dem jungen Anwalt Randol Schoenberg beginnt sie den Kampf ihres Lebens.

Es ist die unglaubliche Geschichte einer Frau, die sich nicht beirren lässt und am Ende diesen fast aussichtslosen Kampf gewinnt und Gerechtigkeit erfährt.

"diese galante frau bemühte sich um gerechtigkeit, und es gelang ihr, sie zu bekommen. sie ist eine heldin." ronald s. lauder

Autor*in / Hrsg.: Elisabeth Sandmann
Kunst: Bildende Kunst
Land im Fokus: Österreich
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
Weitere Informationen: Die wahre Geschichte der Maria Altmann, Momente des Lebens
Umfang: 112 S., zahlreiche vierfarbige und s-w Abbildungen, gestaltetes Layout
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1 x 21.8 x 14 cm
Gewicht: 298 g
Erscheinungsdatum: 08.06.2015

Rezension von Sharon Adler und Isabelle Daniel auf AVIVA-Berlin:

Das Leben der Maria Altmann und ihre Beziehung zu dem von den Nazis geraubten Klimt-Gemälde "Goldene Adele" dokumentierte die Verlegerin Elisabeth Sandmann in akribischer Recherchearbeit.

Mitten im Ersten Weltkrieg, am 18. Februar 1916, wird Maria Altmann in Wien in eine wohlhabende, liberale jüdische Familie hineingeboren. Ihre früh und unerwartet verstorbene Tante, Adele Bloch-Bauer, ist eine unkonventionelle und gebildete Frau.
Sie geht bei dem Maler Gustav Klimt ein und aus, der 1907 ihr Porträt, das berühmte Bildnis "Adele Bloch-Bauer I", besser bekannt als "Goldene Adele" fertigstellt.

1938, mit dem Einmarsch der Nazis, wird der gesamte Familienbesitz von den Nazis aus der Wiener Wohnung der Bloch-Bauers geraubt und den Bloch-Bauers bleibt von der einstmals großen Kunstsammlung buchstäblich nichts. Als sich die Erb_innen nach 1945 um eine Rückgabe bemühen, sehen sie sich konfrontiert mit Lügen und Intrigen, die sie in ihrem vollem Ausmaß erst 50 Jahre später erkennen. Jetzt beschließt Maria Altmann im Alter von fast 84 Jahren, mit Hilfe des Sohnes ihrer Freundin Barbara, dem jungen und noch nicht sehr erfahrenen Rechtsanwalt Randol Schoenberg, den Staat Österreich von den USA aus zu verklagen, um die gestohlenen fünf Klimt-Gemälde zurückzubekommen. Es ist die berührende Geschichte einer mutigen Frau, die sich nicht beirren lässt und am Ende in einem fast aussichtslosen Kampf durch einen gigantischen transatlantischen, fünf Jahre andauerndem Rechtsstreit gewinnt und endlich Gerechtigkeit erfährt.

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